Last updated: 30. Juli 2012

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HAN MARIE STIEKEMA

 


Inspirieren
Vision entwickeln
Perspektive anreichen
Bewustwerdung initiieren
Die Initiative ergreifen
Integration fördern
Selbstbestimmung erweitern
Gemeinschaft verstärken
Gesundheit optimieren
Richtung zeigen
Halt bieten
Hoffnung geben

"Jeder Mann und jede Frau soll Selbstaufopferung praktizieren zugunsten der Gemeinschaft als berührte es ihn oder sie persönlich. Beizutragen zum Gemeinwohl, in Wort und Tat ist das Ziel. Individuelle Unterschiede soll man/frau fallen lassen im Angesicht der gemeinsamen Gefahr. Persönliche Bequemlichkeit und Vorteile sollen aufgegeben werden. Geduld und Selbstkontrolle müssen geübt werden. Die kleinste Abweichung vom hier gezeigten rechten und engen Weg bringen uns zum Abgrund, nicht weil unser Ziel falsch wäre, sondern weil die Opposition gegen uns überwältigend ist"

Mahatma Gandhi

UNTERSTÜTZE DIESES MANIFEST
DER "LEUCHTENDEN MITTE"

Es vereinigt alle -
Alt und Jung, Frau und Mann, Arm und Reich, Links und Konservativ, Religiös und Atheist, Realist und Idealist,  Deutsche und Einwanderer - die mit dem Manifest als Ausgangspunkt gemeinsam im Hier und Jetzt eine Neue Welt gestalten wollen....

Eine friedlich-demokratische Wende um eine gewalttätig-undemokratische abzuwenden

1. SAGT ES WEITER!

2. SCHICKE UNS EIN PAAR ZUSTIMMUNGS SÄTZE
info(at)healingtheplanet.info

3. ENGAGIERE DICH, ANZUFANGEN MIT DEINER EIGENEN REGION

4. WENN NÖTIG, UNTERSTÜTZE ICH DICH MIT BERATUNG UND BEGLEITUNG

.

EINE VISION

Einerseits "sagt man/frau": es gibt heutzutage nur noch graue Interessenpolitik. Wo bleibt die  Vision?

Wenn eine Vision auftaucht, sagt man/frau: "das ist doch kaum mit der alltäglichen Wirklichkeit zu vereinbaren".

EINE VISION

Früher gab es die "konservative Revolution". Sie endete in ein Disaster

Jetzt gibt es die "ganzheitliche Transformation". Sie soll die Erde retten

EINE VISION

Subsidiarität: Die Überlebensstrategie....Das Kernprinzip einer nachhaltigen Gesellschaft

EINE VISION

"Die Rufe nach Erneuerung werden lauter. Den großen Einrichtungen, die der Bevölkerung umfassenden sozialen Schutz versprochen haben, geht der Atem aus"

Kurt Biedenkopf
Befürworter der Subsidiarität
in "Wir haben die Wahl"

 

Spirituell/Konservativ/Freiheitlich/Kommunitär/Revolutionär
Ökologisch/Nachhaltig/Gerecht/Solidarisch

 

HEALING THE PLANET
durch
DIE GANZHEITLICHE TRANSFORMATION

INHALT
Ausgangspunkte

Trier

1. Die Neue Kosmologie
2. Die Neue Spiritualität
3. Die Neue Ethik
4. Die Neue Wirtschaft
5. Die Neue Gesundheitsfürsorge
6. Die Neue Gesellschaft
7. Die Neue Frau/Der Neue Mann
8. Die Neue Erziehung bzw Bildung
9. Die Neue Erde
10. Die Neue Vision

Projekt für Deutschland
KulturErneuerungsBewegung
Engagiert Euch!

 

AUSGANGSPUNKTE

Wir, das Volk, haben lange gezögert. Denn die Gesellschaft, die wir haben hat viele gute Seiten. Wenn man sie mit den meisten anderen Staaten vergleicht, kann man froh sein, daß man hier in Deutschland leben darf. Das ist ein Punkt, den wir nie aus dem Auge verlieren werden. Aber inzwischen sind wir mitten in einer globalen Krise. Diese hat viele ineinander greifende Aspekte, die alle zusammen unsere Existenz auf vielfältige Art und Weise bedrohen. Zugleich sehen wir, daß unsere Regierung - ja, unser ganzes sozio-politisches System - total inadäquat auf diese Bedrohungen reagiert. Es macht einfach weiter mit der Unterstützung jener Kräfte, die diese Krise verursacht haben. Dadurch ist die Gesellschaft derartig von ihren Prioritäten entfremdet, daß es ohne direkte und massive Beteiligung des Volkes unausweichlich auf eine Katastrophe hinausläuft. Es ist jetzt soweit (Sommer 2012) daß Europa kurz vor dem Aus steht. Es könnte ein Zusammenbruch aller gesellschaftlichen Strukturen bedeuten.

Bamberg

Weshalb eine ganzheitliche Transformation? Nun, es hat sich seit vielen Dezennien und Jahrhunderten herausgestellt, daß eine Teillösung eines Problems immer wieder andere Probleme zur Folge hatte. So ist es auch heutzutage. Die Menschen (Politiker, Geschäftsleute) handeln nur aus ihren kurzfristigen Interessen heraus. Auch Gutwollenden leiden darunter. Was fehlt, ist nicht nur langfristiges Denken, sondern das Handeln aus einer alles umfassenden Übersicht heraus. Man muß von vornherein einschätzen können, welche Konsequenzen ein Entschluß für das Ganze hat. Das ist schwierig in einer Zeit, wo wir nur mit Teilwissen aufgewachsen sind. Spezialistentum dominiert, alles auf Kosten einer universellen Vorgehensweise. Was wir brauchen, sind also Menschen, die diese alles umfassende   (Über)sicht haben: spirituell, philosophisch, ökologisch, kulturell, sozial, wirtschaftlich usw.. Es geht heutzutage ja um das Ganze! Solche Menschen sind es also die uns Neue Wege zeigen können.

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Frankfurt aM

Das Parteiensystem vertritt Privatinteressen. Das "geht solange gut", wie die Menschen sich darin erkennen, das heißt, solange die Menschen selber ihre Privatinteressen als höchste Priorität betrachten. Die Lage hat sich jedoch grundsätzlich geändert. Im letzten Dezennium ist ein Gespür für einen gemeinsamen Nenner gewachsen. Stichworte sind Klimawandel, Stuttgart 21, Finanzkrise, Occupy und Kriege. Über diese Themen denkt eine große Mehrheit des Volkes ähnlich. Ich füge hinzu: die ungezügelte Profitgier der großen Unternehmen, die Unterminierung unserer Lebensgrundlage, die Vergiftung unserer Nahrung, das Fehlen einer Sinngebung, individuell und kollektiv, die Machtlosigkeit des einzelnen Bürgers, die systematische Zerstörung des Miteinanderlebens bzw der Gemeinschaft, ein Gesundheitssystem, das nur noch ans Geld denkt, Frauen, die im Rat Race zermürbt werden, eine Jugend ohne jegliche Perspektive, die Polarisierung von kulturellen Gruppierungen, die zunehmende Gewalt usw. usw. Das Erstaunliche ist, daß diese Probleme nicht spalten, sondern vereinen. Deswegen ist das Parteiensystem, das ja grundsätzlich auf Privatinteressen ausgerichtet ist, total ungeeignet, um die dringenden Fragen der Gesellschaft zu lösen. Es geht um die Wiederherstellung unserer Lebensgrundlage. Darüber ist das Volk sich einig, darüber kann allein das Volk selber in gegenseitiger Solidarität  entscheiden.*

* "Die Deutschen bevorzugen Gemeinschaft und eine gesunde Umwelt statt Wachstum und Geld"......Bertelsmann Stiftung 2012

Zwickau

Mit Hilfe von Facebook und Twitter wurden die "arabische Revolutionen" in gang gesetzt. Das ist wunderbar. Für sie ist die parlementarische Demokratie das Ziel. In Europa sind wir jedoch einen Schritt weiter. Wir sehen ein, daß genau durch dieses System die ganze Gesellschaft korrumpiert ist. Spanien zB ruft nach BasisDemokratie. Nach der "Tahrirphase", dem Aufruhr, soll ein konstruktiver Neu-aufbau folgen. Ich habe das die Ganzheitliche Transformation genannt. Das Dringendste, was gezügelt werden muß, ist das ungebremste Wachstum, man muß "den Banken Schranken setzen". Es ist jetzt wissenschaftlich festgestellt worden, daß es KEINE Verbindung von Profit und Lebensqualität gibt, ganz im Gegenteil*. Durch den "Rat Race" wird unser Leben ruiniert, angefangen mit unserer eigenen Gesundheit. Es wird nicht mehr lange dauern, und die ganze Gesellschaft leidet unter burn-out. Mehr Wachstum zerstört die Umwelt, so, daß unsere Kinder keine vitale Lebensgrundlage mehr haben werden. Katastrophen aller Art werden ihr Leben zur Hölle machen. Ist es das, was wir wollen? Die Politik, im Dienste einer kleinen Elite, suggeriert jedoch, daß "Wachstum", ungebremmste Produktion von neuen Produkten), Glück bedeutet. Das ist eine unverschämte Lüge. Denn Wachstum zerstört das Glück der Menschen! Wenn wir das einmal kapiert haben, werden wir uns vom heillosen und selbstzerstörerischen "Rat Race" verabschieden, ja mehr noch, wir werden uns ganz entschieden für Gleichgewicht auf allen Ebenen der Gesellschaft einsetzen!  

* 1. Richard Easterlin (1974). 2. Das sozio-ökonomische Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (seit 1984)

Trier

Die Diagnose des spirituell-psychopathologischen Wachstumsyndroms läßt sich wie folgt definieren. Der Wurzel ist die Angst des Egos vor dem Nichts. Statt sich mit seinem Urgrund auseinanderzusetzen, ist es ständig auf der Flucht nach vorne. Seine Obsession ist sich niemals umzuschauen (Orpheus!), denn dort lauert die Gefahr zu versinken. Versenkung in sein Wahres Selbst ist jedoch die Bedingung für die Gotteserfahrung. Spirituell gesehen verhindert Wachstum also die Kenntnis des Wesentlichen. Man/frau hat Angst in sich selber hineinzugehen. Durch das Unvermögen zum Sein nimmt der Ego-Mensch seine Zuflucht zum Haben. So entsteht die Sucht nach mehr. Es ist eine Ersatz- befriedigung, denn Haben kann die Seins(Geist)- bedürfnisse nicht erfüllen. Ein neues Auto kann das Bedürfnis nach Liebe nicht befriedigen. Wenn man/frau sein Verlangen nach Liebe jedoch nicht bewußt ist, wird die Sucht nach mehr zum Verhängnis. Ein Ego, daß sich nicht aufgeben kann (will), bläht sich selbst immer weiter auf. Ersatzbefriedigung - Geld, Macht, Sex - hat die Funktion seine innere Leere immer wieder auszufüllen. Letztendlich erstickt man/frau in seinen eigenen Anhäufungen. An der Oberfläche häuft es sich an, während es in seinem Innern immer hoffnungsloser wird. Innere Defizite rächen sich in (dramatischer) Verschlimmerung des Suchtverhaltens. Die Befürworter dieser Kernkrankheit projizieren ihr Syndrom in das Wirtschaftssystem, das danach an die Welt als "Normalität" verkauft wird. Es is eine verhängnisvolle Spirale, eine "Hauptsünde" gegen das kosmische Gleichgewicht. Zuletzt vernichtet dieses Krebsgeschwür seine eigene Lebensgrundlage. Ich zögere deshalb nicht, dieses überaus psycho-pathologische Suchtsyndrom als höchst virulent zu definieren. Dagegen sind Menschen, die ihres Ego total überdrüssig sind, die Glücklichsten der Erde, denn sie werden "gerettet". Es ist zugleich der Beweis dafür, daß "Wachstum" ohne seine spirituelle Dimension nicht verstanden bzw überwunden werden kann.

Würzburg

Das führt zu der letzten Einsicht in unsere Kultur. Sie ist auf dem Ego gegründet. Vor langer Zeit wurde unsere spirituelle Grundlage zerstört. Sie bestand darin, daß der Mensch Teil des Ganzen ist. Er war Teil von "Himmel, Erde und der Gemeinschaft". Dieses Eingebettet-sein garantierte, daß das Ego, unsere Selbstzentriertheit, in Schach gehalten wurde. Am Ende des Mittelalters war das vorbei und wir wurden "auf uns selber zurückgeworfen". Als es nicht mehr durch das Ganze gebändigt wurde, konnte das Ego sich "frei" entwickeln. Ein Ego, das nicht zum Ursprung zurückkehrt, und dort eingebunden ist, bläht sich selber jedoch immer weiter auf. Es entwickelt sich eine Blase, eine Überkompensation für die inhärente Ohnmacht, Minderwertigkeit, Bedeutungslosigkeit des Egos. Weil es ein selbstkonstruiertes, also wackeliges, Gebilde ist, muss es immer wieder "beweisen", daß es stark, mächtig, groß und überlegen ist. Die Blase wird immer größer und reißt alles in ihrem Größenwahn mit. Die Geschichte bewegt sich also von Blase zu Untergang und vom "Neuanfang" zu einer neuen Blase. Heutzutage stehen wir kurz vor dem Platzen der größten Blase in der Geschichte. Es ist dieses aufgeblähte Ego, das an dem Punkt steht, durch Gier, ungebremsten Profit, Wachstum und Ausbeutung, die Erde zu vernichten. Die meisten sind sich (noch) nicht dessen bewusst, daß wir uns in einer Megablase befinden, deswegen werden Lösungen nur innerhalb der Blase gesucht. Das fokussiert sich dann auf das Reparieren von Teilaspekten. Hat man/frau jedoch die Gesamtübersicht bzw guckt man/frau "von außen" auf den ganzen Komplex, dann ist klar, daß nur eine ursächliche Therapie unsere Kultur retten kann: das endgültige Beseitigen des Ego- Überkompensations- Syndroms. Dieser pathologische Komplex ist das Grundübel, aus dem alles Andere hervorgeht.

Coburg

Es könnte sein, daß bald die Ereignisse ihre Schatten über alles andere werfen werden. Wenn die Krise wirklich losbricht, ist die Besonnenheit dahin. Im Moment kann ich nichts anderes tun als das Verfolgen meiner Darlegung. DAS Symptom, das klarmacht, was hier in diesem Lande los ist, ist die Kinderlosigkeit. Die Deutschen wollen keine Kinder mehr. Das muß wohl eine sehr ernste Ursache haben. Nun schlagen "Experte" unterschiedlichste "Lösungen" vor. Tief in ihrer Seele wollen die Deutschen dieses raue (kapitalistische) System jedoch nicht. Es entfremdet vom Ganzen, es ist ein Krebsgeschwür, das alle andere Lebensbereiche erstickt und letztendlich zerstört. Es ist nicht ihr System.... Gut, sie haben sich auf das Geldverdienen gestürtzt, aber das nur, weil sie keine andere Wahl hatten. Nun haben sie Geld und sind dennoch nicht zufrieden. Mehr noch, ihre tiefe existentielle Verunsicherung ist geblieben. Im Mittelpunkt steht der Begriff Entfremdung, wir haben den Kontakt zu uns selbst und unserer Umwelt verloren. "Abgeschnitten- sein" erzeugt permanent Daseins-Angst. Es lähmt uns im tiefsten Wesen. Daneben sind es der Arbeits- und Zeitdruck, die wahnsinnig hohen Kosten des Lebensunterhaltes, das Fehlen einer gegenseitig unterstützenden Gemeinschaft, die innere Orientierungslosigkeit, der eigene übersteigerte Ehrgeiz (Ego/ Hab-Sucht), die Unhaltbarkeit der Monogamie, die unsichere Zukunft, die die Zuversicht rauben. Das ist der wahre Grund, weshalb sie keine Kinder mehr bekommen.....

"Eine Familienpolitik, die mehr auf den volkswirtschaftlichen Profit als auf den menschlichen Zusammenhalt setze, ist mit mir nicht zu machen".

"Am wichtigsten ist es, die Arbeitswelt stärker den Bedürfnissen von Familien anzupassen, statt weiter zuzulassen, daß die Familien sich immer wieder den Bedingungen der Arbeitswelt anpassen müssen".

Familienministerin Christine Schröders revolutionäre Worte (Februar 2013, Neue Passauer Presse)! Meine Komplimente für Ihre mutige Stellungnahme. Vorausgesetzt, sie schließt auch alle "unkonventionelle" Familien mit ein.

In schrillem Gegensatz zu einer Frau Professorin die (fast hysterisch) in einem Interview ("Her mit den Müttern"), auch noch die letzten Mütter in die "Fabriken" treiben will

Augsburg

"Healing the Planet"
KulturErneuerungsManifest

Eine Vision

Die globale Krise ist im Wesen spirituell

"Haben als das Unvermögen zum Sein"

Durch das Fehlen des Seins sucht man/frau seine Zuflucht im Haben

Mehr, mehr und mehr macht jedoch nicht glücklich. Es vernichtet letztendlich das Leben

In einer Zeit, in der das Fortbestehen der ganzen Erde auf dem Spiel steht, ist es völlig IRRATIONAL Eigeninteressen als Grundlage für Politik aufrecht zu erhalten bzw sich NICHT für das Ganze einzusetzen

Um seine Sucht loszuwerden, soll man/frau erst zurück zum Ursprung, um dort erneuert zu werden

Um sich danach mit dem Neuen Selbst in das Ganze - Himmel. Erde und die (neue) Gemeinschaft - einzufügen

Eine Neue Welt kann nur von Neuen Menschen gestaltet werden

"Sind Sie ein Neuer Mensch?"
Königin Wilhelmina der Niederlanden
1880-1962

Sein Ego aufgeben, um wiederum Teil des Ganzen zu werden, das ist also, worum es geht

Ungebremmstes Wachstum soll aufhören, wo die Grundbedürfnisse befriedigt sind

Und das ist in der reichen Welt der Fall

Um sich demnächst für das Retten der Erde bzw das "Healing the Planet" in 10 Schritten einzusetzen

Grundbedürfnisse nach R. und E. Skidelsky:

Gesundheit, Sicherheit, Respekt, Entfaltung der Persönlichkeit, Harmonie mit der Natur, Freundschaft und Muße.

Ihr Buch heißt: "Wie viel ist genug?", 2013 Kunstmann Verlag

Viele ihrer Ideen überschneiden die meine!

1.

DIE NEUE KOSMOLOGIE

"Jeder, der ernsthaft an der Ausübung der Wissenschaft beteiligt ist, wird davon überzeugt sein, daß sich eine Intelligenz manifestiert in den Gesetzen des Universums - eine Intelligenz, die den Menschen weit überlegen ist ...."

Albert Einstein

Die folgenden drei Kapitel sind aus einem meditativen Geist geboren. Es kann also sein, daß es "Wiederholungen" gibt. Es ist eine Einladung, den Text meditativ zu genießen bzw so zu verstehen....Das geht am Besten dadurch, daß man/frau entspannt ist, den Körper spürt in Kontakt mit dem Stuhl, um immer dann mit dem Lesen aufzuhören, wenn eine bestimmte Passage tiefere Einsichten oder Gefühle hervorbringt.

Münster

Wir brauchen dringend eine Erneuerung unseres Weltbildes. Denn das alte (religiöse) hat ausgedient, während ein neues noch nicht in Sicht ist. Es geht um ein Weltbild, das uns neue Werte geben kann. Das fängt an mit der Kosmologie, mit unseren Ideen über das Universum, in dem wir leben. Zu Beginn - ich sage nicht, daß das Universum einen Anfang hat! - erweist sich der Ursprung als absolutes Nichts. In alten Zeiten war dies die dunkle Nacht, auch Kosmische Gebärmutter oder "Große Mutter" genannt. In "ihrer" Bodenlosigkeit stirbt alles ständig und wird aufs Neue geboren. Optimal leben heißt mit der kosmischen Wirklichkeit in Einklang leben "Stirb und Werde!" (J.W. Goethe). Dieses "Gesetz" ist auf allen Ebenen des Daseins zu beobachten. Wegen ihres all-gegenwärtigen Charakters kann diese Wahrheit nicht bezweifelt werden. Die Physik unterstützt diese spirituelle Einsicht! S. Hawking, der verzweifelt versuchte zu beweisen, daß das Universum einen Anfang hat, ruft jetzt: "Wir sollten die Entstehung aus dem Absoluten Nichts akzeptieren". Doch was er meint, war "nur" der "Big Bang ". In Wirklichkeit steht etwas anderes an erster Stelle. Die erste Emanation der bodenlosen Dunkelheit ist das Ewige Licht. Licht und Dunkelheit sind zwei Seiten derselben Medaille. Allerdings gibt es eine Hierarchie: Licht wird definitiv aus Dunkelheit geboren und nicht umgekehrt. Wie dieses übernatürliche Licht aus dem Kosmischen Schoß, einem absoluten Vakuum, das man/frau nicht mit dem relativen "Vakuum" verwechseln darf, geboren wird, ist ein Mysterium. Deshalb rief die MutterGöttin Isis: "niemand wird jemals meinen Schleier lüften "....

Braunschweig

Es gibt also zwei kosmische Kräfte: Zerstörung und Geburt. Beide kommen aus der "Mutter" hervor und zwar gleichzeitig. Beide sind im dynamischen Gleichgewicht. Deshalb ist unser Dasein relativ! beständig. Es wird das Lebensnetz genannt. Die Geburtskraft bewegt alles vom Zentrum zur Peripherie hin, während die zerstörerische Kraft alles von der Peripherie zum Zentrum hinbewegt. Das Göttliche (das Licht) ist das Leben, und die Schwerkraft ist der Tod. Im Tiefsten ihres "mütterlichen" Schoßes wird tote Materie jedoch aufs Neue in lebendiges Licht transformiert, und aus diesem Licht kommen neue Formen, das "materielle" bzw energetische Universum hervor. Das dehnt sich, bis es an einem Umschlagpunkt gelangt, wo die destruktive Kraft die Oberhand bekommt. Alles Leben wird durch diese Kraft ("Schwerkraft!") abgebaut, die im Universum die Schwarze Materie ist, und das alles im Kontext der Kosmischen Leere, "ihres Kosmischen Schoßes!" Durch das Zusammenspiel der Kräfte gibt es eine kosmische Balance im Universum. Sie beherrschen das ganze Spiel. Und in der Tat, sie sind die Grundlage für einen mehrdimensionalen kosmischen Zyklus: aus dem Vakuum kommt das Licht, daraus die virtuellen Felder, wodurch die Energie entsteht und dann die "Materialisation" stattfindet. Dann geht es durch Schwerkraft und dunkle Materie zurück zum Vakuum. Das alles geschieht in Zeitlosigkeit oder Zeit, abhängig von der Ebene, von wo aus es betrachtet wird. Allerdings mit "Fluktuationen", manchmal haben die aufbauenden oder die abbrechenden Übergewicht. Die "natürliche Selektion" der Evolution ist nicht nur als "survival of the fittest" zu verstehen, sondern auch als Auswirkung von kosmischer "Entstehung und Zerstörung!".  Das heißt, daß "Überleben" oder nicht, weitgehend von den kosmischen Kräften abhängt und nicht nur vom "Kampf ums Dasein". Es ergänzt das Weltbild Darwins.

Bamberg

Außer den kosmischen Kräften ist auch unser menschliches Verhalten von Einfluß. Durch jahrhundertelanges Ungleichgewicht zwischen Anfhäufung und Verelendung im "Kapitalismus" wird die Dynamik der kosmischen Kräfte gestört. Die Kosmische Leere "kann die Anhäufung nicht akzeptieren", wodurch der Schwerpunkt sich in Richtung Zerstörung verschiebt. Das ist die kosmische Erklärung für den heutigen Verfall. Aber WAS wird da eigentlich zerstört? Es ist nicht das Bewußtsein bzw das Wesentliche. Es sind unsere Ego-Errungenschaften, die zerbrochen werden. Das einzusehen ist wesentlich für Glück oder Unglück, für Lebensfreude, oder Depression oder Angst. Denn ohne Einsicht ist die Zerstörung - die ja immer deutlicher um sich greift: in der eigenen Seele, bei der Gesundheit, in den Beziehungen, in der Gemeinschaft, der Bildung, der Politik, der Wirtschaft usw - nicht zu akzeptieren. Nur wer sich an das Alte festklammert, hat ein Problem. Alles zu verlieren, ist in der Tat nicht witzig. Von dem Moment an, wo man/frau einsieht, daß es das Ego ist, das vernichtet wird, dämmert wieder Hoffnung. Denn hat das Ego eigentlich nicht alles zerstört? Ein Ego, das nicht "sterben" kann, bläht sich selber immer weiter auf und zerstört so die Welt. Das passiert heute. Also wird der Zerstörer von der "Mutter" zerstört. In der Vergangenheit wurde das der furchterregende Aspekt der "Mutter" genannt. Sie schenkt Geburt und vernichtet zu gleicher Zeit. Wenn der Sinn deutlich wird, fürchtet man/frau sich jedoch nicht mehr. Im Gegenteil, man/frau wird gern sein/ihr eigenes Ego immer wieder in "Ihr" sterben lassen, um als Wahres Selbst wiedergeboren zu werden. Weg ist damit die existentielle Angst vor der Auflösung und damit vor dem Tod. Menschen, die so "alles verloren haben", sind die Hoffnungsträger für eine Neue Welt.

Bremen

Das Letzte selbst bleibt für immer ein Geheimnis,  überlebt alle Angriffe von denen, die versuchen zu klassifizieren, zu kategorisieren und zu instrumentalisieren. So bleibt wenigstens die Sakralität des Daseins garantiert. Die bekanntesten Physiker erkennen das auch an. Die "letzten Dinge" werden von der Physik "singularity" genannt, der tiefste Bereich, wo die Physik keine Gültigkeit mehr hat. Nur die Spiritualität kann ihm näher kommen. Das führt zu der neuen Einsicht, daß "Geburt und Sterben" grundlegend im ganzen Kosmos sind. Sie sollten bei keiner kosmologischen Forschung fehlen. Von dort aus können wir beginnen, einige unserer ursprünglichen Gefühle der Ehrfurcht, Respekt und des Staunens wieder zu erlangen. Hat "Fortschritt" wesentlich zu unserem Glück beigetragen? Nicht wirklich, so wissen wir heute. Also dann, versuche das Unmögliche, aber erkenne auch Deine Grenzen an.

Bad Orb

Letztendlich feiern wir das Geheimnis. Es hat sich "offenbart" im Jahre 1977, als mein Bewußtsein durch das Absolute Nichts ausgelöscht wurde. Fast im gleichen Moment war ich eins mit dem Göttlichen Licht. Das ist die erste "Emanation" des Dunklen Schoßes. Es wird auch Kosmische Intelligenz oder das Göttliche genannt. Dieses manifestiert sich selber also als spirituelle Realisation oder "Erleuchtung". In seiner vollkommenen Dimension ist es zeitlos und ohne Grenzen. Sowohl Dein Ich als auch die Welt sind darin aufgelöst. Du bist ein Ozean geworden. Die ganze Welt ist aufgehoben, eine völlig nicht-weltliche Dimension hat statt dessen Besitz von Dir ergriffen. Ihre Realität ist überwältigend. Ich kann es nicht wirklich beschreiben, denn in diesem Zustand war mein "Ich" verschwunden. Man/frau kann schon nicht beschreiben, was Liebe ist! Also, in diesem Augenblick beschreibt das Licht sich selber (....). Obwohl es im Jahr 1977 passierte, ist es immer noch Hier und Jetzt. Das ist ein Beweis für seine Zeitlosigkeit und Unendlichkeit. Ich kann bestätigen, daß es strahlend, erhebend ist, absolut nicht von dieser Welt, unendlich, ewig selig, intensiv und allgegenwärtig, stabil, still und transparent, leer und mächtig, alles "gleichzeitig", einschließlich des ewigen Friedens und grenzenloser Freude. Es ist überall. Dieser ewige Raum ist ein Wunder, derartig, daß ich ständig "wegen Nichts" lachen mußte. Es ist der Raum, der alles umfaßt: das Gras, die Blumen, die Bäume, die Menschen und die Wolken ...... "Ich" umfasse das alles ....... Sie waren (und sind) Teil von mir. Seitdem "liebe ich die Welt, wie mich selber". In Wirklichkeit gibt es keine Trennung.

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Büdingen

Was bedeutet eine Neue Kosmologie für unser tägliches Leben? Denn wenn es keine Konsequenz haben sollte, bleibt es höchstens "interessant" für ein paar Forscher. Das Wichtigste ist wohl, daß wir Teil der kosmischen Wirklichkeit sind. "Wir sind Teil der Gesellschaft; die Gesellschaft ist Teil des Universums; das Universum ist Teil des Göttlichen und das Göttliche ist Teil der Kosmischen Mutter". Das ganze Dasein ist also eine mit einander verbundene sakrale Ganzheit. Das Zusammenkommen von Wissenschaft und Spiritualität hat dies ermöglicht, die Geburtsstunde einer Neuen Kosmischen "Grünen", "Volks" Religion. Alles ohne Ausnahme ist Inhalt des Göttlichen Raumes. Wir sind Teil des Göttlichen, deswegen ist das Göttliche Teil von uns. Vergessen wir Erbsünde, Retter, Sühnetod und Erlösung. Wir werden ohne Ausnahme vom Göttlichen getragen, nicht eine Sekunde sind wir ohne dieses Kontinuum. Die alten Religionen aber schließen aus, sie stützen sich nicht auf der Wahrheit bzw Realität, sondern auf "Überlieferungen". Diese sind im Laufe der Zeit so verzerrt worden, daß auch von den guten Ausgangspunkten wenig übriggeblieben ist. Die religiöse Basis der Zukunft wird die Volksreligion sein, die anderen werden höchstens am Rande noch einen bescheidenen Platz einnehmen können.......

Bad Orb

Wie oben schon gesagt: die Letztendliche Wirklichkeit ist bodenlos. Spirituell gesehen wird aus dem dunklen Mütterlichen All das göttliche Licht geboren. ("Hohe Nacht der klaren Sterne", ein Weihnachtslied aus den dreißiger Jahren - und deswegen tabu - besingt das ziemlich genau). Dieses Licht - in der Physik oft gleichgesetzt mit dem ("virtuellen") "Higgsfeld" - wiederum beinhaltet "Formkräfte", wodurch Energie und Materie entstehen. Obwohl das Ewige Licht im Hier und Jetzt präsent bleibt, ist die materiellle Welt weitgehend unabhängig von ihm. Weltgeburt ist also ein Prozeß von Verdichting. Es gibt jedoch direkte Kurzschlüsse zwischen den Galaxien und dem Kosmischen Vakuum. Es sind die schwarzen Löcher! Im schwarzen Loch stirbt die Materie. Sie wird "geschluckt" von der ungeheuren Schwerkraft, während zugleich neue Energie entsteht. Spirituell passiert Vergleichbares. Wer sich dem "Unbekannten" hingibt, bekommt oft das Ewige Licht geschenkt. Er/sie kann den göttlichen Funken in seinem Wesen erfahren, bzw total in Licht aufgehen. Das geschieht auch dadurch, daß die Bodenlosigkeit (Urgrund) alles anzieht, so, daß alles wieder in "Ihr" zurückkehrt. Der Kosmische Schoß gebiert und vernichtet zugleich. Das Ergebnis ist ein dynamisches Gleichgewicht. Also ist es für uns Menschen wichtig, die Zerstörung genauso ernst zu nehmen wie die Kreation. Denn Mutters Absolute Bodenlosigkeit ist die einzige Kosmische Instanz, die unser Ego vernichten kann. Und das Letzte ist verantwortlich für die Zerstörung unseres Planeten.

Bonn

Das kosmische Gleichgewicht manifestiert sich auch auf körperlicher Ebene. Zum Vergleich: 25% von all unseren Zellen im Körper sind dauernd in einem Zustand der Erneuerung, 50% in einem mehr oder weniger "stabilen" Zustand und 25 % in Siechtum und Verfall. So spiegelt sich das kosmische Gesetz sogar in unserem eigenen Körper wider! Das ganze Leben wird also von diesen zwei komplementären kosmischen Kräften bestimmt. In uns bewirken sie dauernd Erneuerung und Verfall. Zusammen formen sie ein dynamisches Gleichgewicht, wodurch Leben erst möglich ist. Das gibt uns die Grundlage für eine "Kosmische" Ethik. Wollen wir optimal in Einklang mit dem Kosmos leben, dann sollten wir erstens unser Ego ständig aufgeben, "sterben" lassen, um uns danach mit unserem Neuen Selbst wiederum ins Ganze einzufügen. Wenn wir das nur täten, wieviel "Ethik" bräuchten wir dann noch?  

LINK:
THE SUPREME DESIGN

Berchtesgaden

2.

DIE NEUE SPIRITUALITÄT

Niemand wird wohl verkennen, daß unsere Zivilisation dabei ist, zu verfallen. Das zeigt sich, indem alle Werte verschwinden. Wir sind dadurch dem rauen Ökonomismus hoffnungslos ausgesetzt. Und nur wenn wir den Sinn des Verfalls unserer Zeit verstehen, "werden wir gerettet". Wenn alle "Werte" degenerieren, dann ist die einzigmögliche intelligente Antwort, zum Ursprung* zurückzukehren, um dort erneuert zu werden. Wir klammern uns also nicht an das Alte, sondern lassen es los. Mehr noch: es kommt eine tiefe Reue über uns wegen unserer Habsucht. Schon lange wußten wir, daß "mehr, mehr und mehr" nicht glücklich macht. Warum haben wir uns selber so verrückt machen lassen? Wieviel Freude haben wir nicht verpaßt? Also kehren wir um. Daß wir uns auf unser Leben besinnen: offen, ehrlich und mutig, darum geht es heutzutage.

* Ursprung interreligiös aufgefaßt, d.h. für jede Religion wieder anders zB Gott, Allah, Jahweh, Brahma, Buddha oder.....Kosmische Mutter. Wir sind deswegen ausgesprochen offen eingestellt bzw die Transformation ist eine Sache für und von allen.  

Ulm

In der Tiefe unseres Wesens begegnen wir der Leere. Das ist in unserer Kultur tabu, denn das Nichts flößt uns Angst ein. Wir assoziieren es mit "nicht mehr da sein" oder Tod. Deswegen ist diese unsere Angst existentiell, sie bestimmt zutiefst unser Denken, Fühlen und Verhalten. Die Kirche hat es immer mit dem Teufel verbunden. Aus Angst vor dem Nichts klammern wir uns fest an allem, was uns davon ablenken kann: Religion, Atheismus, Politik, Vergnügen, Drogen, Geld, Macht und Sex. So wird unser gesellschaftliches System von "der Flucht nach vorne" beherrscht: von der "Zukunft", der "Hoffnung", vom "Fortschritt". Die Leere, so denkt man/frau, ist "das Ende" von allem. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Denn sie ist, was früher die "Kosmische Gebärmutter" genannt wurde, die Dimension durch die wir ständig erneuert und regeneriert werden. Das Alte, Kranke, Angehäufte stirbt ständig in "Ihr", während das Neue, Heile und Schöne fortwährend aus "Ihr" geboren werden. Auf der persönlichen Ebene nimmt sie ständig unsere Last und das Leiden von uns. Wenn wir "Ihr" unser Ego "zurückgeben", wird unser Wahres Selbst geboren, die innere Dimension, das, was wir wirklich sind. Manche nennen es Bewußtheit, andere den göttlichen Funken (Meister Eckhart) in uns. Wie wir es nennen ist nicht so wichtig*,  entscheidend ist, daß wir es SIND. Nur dann können wir unsere Sucht am Haben von uns abschütteln. Statt ständiger Unruhe, Unzufriedenheit, Klagen, Angst und Frust haben wir uns geöffnet für klare Einsicht, inneres Gleichgewicht, Freude, Mitgefühl, innere Kraft und Schönheit. Wenn das unsere tägliche Erfahrung wird, fallen unsere exzessiven Bedürfnisse weg. Wie schön ist es, wieder wirklich Mensch zu sein! 

* Alle Religionen haben mystische bzw pietistische Dimensionen. Ich denke an die katholische Mystik, den protestantischen Pietismus, den islamischen Sufismus, die jüdische Kabbalah usw. Also kann es eigentlich kein Problem sein, sich miteinander zu verständigen.

Buxtehude

Ins Besondere

Die Wenigsten von uns wissen, daß es von der Steinzeit bis zum heutigen Tag ein spirituell/religiöses Kontinuum gibt, basierend auf den oben genannten Prinzipien. Ausgangspunkt ist die "Kosmische Gebärmutter" - die Dunkle Nacht - das All - die Gebärerin allen Lebens. Sowohl die Sonne wie auch der Mond - beide Symbole des Lichts - kommen zB aus Ihr hervor, so nahm man/frau an, und kehren in sie zurück. Sie werden als "Sohn" und "Tochter" betrachtet. Auch die Erde ist ihrem Kosmischen Gesetz unterworfen. Und von ihr abgeleitet ist es die Frau bzw die Mutter, die unmißverständlich die Große Mutter repräsentiert. Deswegen sind aus frühesten Zeiten nur Mutter- oder sogenannte Venus-Statuetten gefunden worden. Die vom Hohlen Fels ist 40.000 Jahre alt. Sie drücken die Allmacht des mütterlichen Prinzips aus. Sie ist Mutter der Erde, die Erde ist selber auch Mutter, denn alles Körperliche wird wieder zu der Erde zurückkehren. Die Gebärmutter ist sowohl Geburtstätte als auch Grab. Sie umfaßt die Welt der Menschen, der Tiere ("The Lady and Her Beasts", zB die von Brandenburg ad Havel) wie auch die Vegetation. Männerbildnisse sind in diesen ältesten Zeiten fast vollkommen abwesend. Erst später treten sie, nachdem die Mutter sich schon in zahllosen Göttinnen manifestierte, als Götter hervor. Nach dem Beispiel der Sonne, (die täglich "untergeht") und der Jahreszeiten, sterben sie im Herbst, um im Frühling wiedergeboren zu werden. Sie werden "Vegetationsgötter" oder "Grüne Männer" genannt und verkörpern die ständige Regeneration des Universums.

Bingen

Was uns also weiterhin vereinigen könnte, ist die Anerkennung der "Mütterlichen Dimension Gottes". Es ist doch einleuchtend, daß "wie im Himmel so auch auf Erden" eine bestimmte Berechtigung hat. Stellen wir uns "Gott" als allmächtig, als Herrscher, urteilend über Gut und Böse, usw. usw. vor, dann ist es doch logisch, daß die irdische Obrigkeit sich dementsprechend benimmt. In der Geschichte ist dies überall festzustellen. So ist der Monotheismus aus der Staatsraison hervorgekommen und nicht umgekehrt: Ein Gott, ein Volk, ein König. König Josua und Kaiser Konstantin sind die eigentlichen Gründer des Judentums bzw des Christentums.* Am "Anfang" war alles jedoch anders. Die Menschen verehrten das Kosmisch-Mütterliche als das Letztendliche. zB symbolisiert der Baum aus dem Garten Eden den "Lebensbaum", das Allumfassende der mütterlichen Fürsorge. Ihre Früchte zeigen Ihren Überfluß, während die Schlange ständige Erneuerung darstellt. Adam und Eva lebten unter diesem Baum, und natürlich wollten sie von ihm, von der Spenderin des Lebens, essen. Zugleich ist das DER Grund weshalb "Gott" ihnen das verboten hatte. Denn er wollte die "Macht" für sichselber. Die mütterliche All-Fürsorge, mächtiger als jede (patriarchalische) Herrschaft, war ihm ein Dorn im Auge. Deswegen sollte sie vernichtet werden. Der Menscheit wurde so eine sanfte, natürliche, kosmische Gottheit weggenommen und sie hat die Konsequenzen mehr als 2000 Jahre ertragen müssen. Jetzt wo das einseitig Männliche uns in den Abgrund stürzt, gibt es überall Versuche, die weibliche Dimension des Göttlichen aufs Neue zu entdecken, zu entwickeln, zu verehren und zu feiern. Das alles könnte zu einem neuen Welbild führen, wo nicht Macht, Konkurrenz, Fortschritt, Technologie, Militarismus und Unterdrückung usw im Mittelpunkt stehen, sondern Verbundenheit, Respekt, Kooperation, Liebe, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit. 

Ich nenne das "Die Ursprüngliche Tradition". Es orientiert sich an dem, was Goethe "Das Ewig-Weibliche" nannte. "Nicht Gott schuf die Welt aus dem Nichts, sondern das "Nichts", die Kosmische Gebärmutter, gebiert sowohl "Gott" als auch das Universum, während beide ständig in ihren Ursprung zurückkehren". Es ist eine alte Volksweisheit: "Licht kommt aus der Dunkelheit!" Deswegen wird zu Weih-Nachten (...) "Stille Nacht, Heilige Nacht" gesungen. Die Nacht ist also das wahre Mysterium. Im Wendepunkt der Wintersonnenwende wird dann das Neue Licht geboren. Wie schön doch alles in einander greift! Ich unterstütze alle, die das aus ihrer eigenen Tradition versuchen. Da ich schon ziemlich viel darüber geschrieben habe, einschließlich über Religionen die verschieden von "unserer" judeo-christlichen Tradition sind, wie Hinduismus, Taoismus, Buddhismus und Islam, verweise ich auf meine website.

* Trotz dieser Staatsgewalt konnte die Verehrung der MutterGottheit (Ascherah, Astarte) nie vollständig ausgerottet werden. Sieh hier einer der wohl rührendsten (und relevantesten!) Passagen in der Bibel überhaupt:

- und das Volk sprach zu Jeremia:

"Was das Wort angeht, das du im Namen des "Herrn" zu uns geredet hast, so wollen wir NICHT auf dich hören, sondern wir wollen gewißlich alles das tun, was wir gelobt haben: Wir wollen der Himmelskönigin räuchern und Ihr Trankopfer ausgießen, wie wir, unsere Väter, unsere Könige und unsere Fürsten es in den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems getan haben. Damals hatten wir Brot in Fülle, und es ging uns gut, und wir erlebten kein Unheil. Sobald wir aber aufhörten, der Himmelskönigin zu räuchern und Trankopfer auszugießen, hat es uns überall gefehlt, und wir wurden durch Schwert und Hungersnot aufgerieben"

Jeremia 44, 15-18

LINK.
EXISTENTIELLER HUMANISMUS
DIE KIRCHEN STERBEN (AUS)
MUTTER & SÖHNE
LETTER TO RELIGIOUS LEADERS WORLDWIDE
ZWÖLF RELIGIONEN

Ebrach

Die ursprüngliche Mutter (Urmutter) hat sich in den verschiedenen Kulturen als Mutter-göttin manifestiert. In Sumerien war es Inanna, in Ägypten Isis, in Babylon Ishtar, in Anatolien war es Kybele, in Kanaan Asherah bzw Astarte, auf Zypern Aphrodite, auf Kreta Rhea, in Griechenland Persepone und auch Artemis, in Norwegen Freya. Die Göttin Europa kam von Syrien auf ihrem weißen Bulle (der Gott Zeus) nach Westen und gab so unserem Kontinent seinen Namen. Immer hatten die Mütter ihre "sterbenden und wieder aufstehenden" Sohn/Gott/König/Liebhaber, wie Tammuz, Osiris, Attis, El und später, für SEHR kurzer Zeit, Jahweh, Baal, Adonis, Dionysos und Odin bei sich...Inzwischen entdeckten auch Männer ihre reale göttliche Natur. Die Große Erleuchtung des Pharao Echnaton fand 1000 Jahre VOR der Erleuchtung Buddhas statt. Seitdem entwickelte sich eine spirituelle Kultur ("Hermetismus"), in der Selbstverwirklichung im Zentrum stand. Pythagoras reiste nach Ägypten und wurde dort mit der Erleuchtung beschenkt. So änderte sich auch die Funktion der "Vegetationsgötter". In den hellenistischen Mysterien steht die Vegetation im "Stirb und Werde" nicht mehr im Zentrum, sondern wurde zum Tod des Ego, zusammen mit der Wiedergeburt des Neuen Selbst transformiert. "Grün" bekam eine neue Deutung. So kam es, daß sowohl Hildegard von Bingen - für die Jesus ein Grüner Mann war! - als auch Meister Eckhart, aber auch der Islamische Heilige Al-Khidr, ein "Grüner Mann", die Farbe grün für göttlich hielten.

Frankenberg

Das Christentum hat von Anfang an versucht, die religiösen Kerngedanken zum eigenen Nutzen zu monopolisieren. Es tat, als wäre es ein total origineller Neubeginn, in Gang gesetzt dadurch, daß "Gott" seinen "eingeborenen Sohn" zur Erde geschickt hat, was alle bisherige Religiösität in den Schatten stellen sollte. In Wahrheit hat die Kirche alle ihre Grundprinzipien von den alten Traditionen kopiert, übernommen und sogar gestohlen, ohne die Quellen zu erwähnen, versteht sich. Ihr Lehrgebäude enthält nichts Originelles. Was schlimmer ist: dadurch, daß sie mit allen Mitteln den Bruch mit der Vergangenheit, mehr oder weniger erfolgreich, durchgesetzt hat, war die Verbindung mit dem Großen Kontinuum weitgehend durchtrennt. Alles Heil kam nur noch von der Kirche....Statt der eigenen Gotteserfahrung, des Verwirklichens des eigenen göttlichen Urgrundes, wurden wir alle zu "erlösungsbedürftigen Sündern" erklärt. Nur durch den Sühnetod Jesu konnten wir gerettet werden. Das wurde vom Volke jedoch nicht ohne weiteres hingenommen. Es wollte die Große Mutter zurück. Unter Druck hat deswegen die Kirche erst im Jahre 431! die Mutter Jesu als "GottesMutter" ausgerufen, ohne ihre ursprüngliche Macht wiederherzustellen, versteht sich. Die Kirche war dann auch geschockt, als um das Jahr 1000 die Schwarzen Madonnen auftauchten. Bis heute werden sie im Hintergrund gehalten. Das ist "verständlich", denn die Schwarzen Madonnen sind eine direkte Manifestation der ursprünglichen dunklen Universellen Mutter.

Coburg

Um ihr Fortbestehen zu retten, ist die Kirche damals sehr weit gegangen. Denn es war vorauszusehen, daß "das Volk" die Geburt Jesu nicht als aus dem "Vater", sondern logischerweise aus der MutterGottes buchstäblich verstand. In der Praxis war es genau so. Im Glauben der Menschen steht Maria im Mittelpunkt, (weit) danach kommt erst Jesus. "Gott Vater" scheint total von der Bühne verschwunden zu sein. Die ursprüngliche vor-christliche Mutter-Sohn Verbindung ist damit wiederhergestellt worden. Und in der Tat, Mutter Maria und ihr Sohn sind keine einzigartig-christlichen Figuren. Sie gehören dagegen zum Kontinuum der uralten Tradition der Kosmischen Mutter mit Ihren Söhnen/Göttern/Liebhabern. Das Prinzip ist immer das gleiche, bloß die Vertreter ändern sich, abhängig von Zeit, Kultur und Umständen. Noch einmal sollte im Mittelalter das Mysterium der Ursprünglichen Mutter mit Ihrem "Grünen Mann" dem Gott/König gefeiert werden, und zwar im Mythos des Grals. (Weil ich ausgiebig darüber geschrieben habe, verweise ich auf die entsprechenden Seiten in der website). Die Brücke zur heutigen Zeit war brüchig, jedoch ist dieses Urwissen nie ausgelöscht worden. In der Renaissance gab es die Weisheitsgöttinnen, die Marienwallfahrten blühten auf, und auch in der Kunst blieben die Erinnerungen erhalten. Besonders die Schwarzen Madonnen sind wieder ins Bewußtsein gekommen, zusammen mit Tausenden von Grünen Männern in den Kirchen und die den Straßen. Sie haben ihren Niederschlag gefunden im "Europäische Grüner Mann & Weise Frau PilgerNetzwerk" mit Hunderten von Fotos von Schweden bis Portugal. Das ist zugleich der Beweis dafür, daß die Ursprüngliche Tradition mit ihren Grünen Männern und Weisen Frauen - damals sogar "halb-legal" in den Kirchen zugelassen - IMMER die tragende Spiritualität des Westens war. Jetzt wo die Kirchen (aus)sterben, werden wir sie - als Symbole für die Präsenz des Göttlichen in der Welt - dringend benötigen.  

LINK:
DIE VISION DES GRALS

Münster

Ganz praktisch

Wie sollten wir unsere neuen Einsichten in die Praxis umsetzen? Viele von uns fühlen sich ohnmächtig, erschöpft und gleichgültig der Idee gegenüber, daß Erneuerung überhaupt möglich sei. Alles ist zuviel, sogar die Aussicht daß wir aus unserem Käfig herauskommen könnten. Zunächst müssen wir glauben, daß ein Ausweg möglich ist. Ich kann Dir sagen: unsere tiefste Sehnsucht ist zum Ursprung zurückkehren, um dort erneuert zu werden. Spüren wir nicht manchmal, daß trotz allem Freude aufsteigt? Irgendwie ist noch nicht alles ausgelöscht worden. Alleine diese Schritte zu machen, ist jedoch oft verdammt schwierig. Wir brauchen eine Umgebung, die uns anregt. Überraschenderweise gibt es die, es sind die Grünen Männer und die Weisen Frauen, die die Urkraft des Kosmos versinnbildlichen. Die Überraschung ist, daß sie überall in Europa anwesend sind. Und zwar auf eine sehr überzeugende Art und Weise. Ich habe viele aufgespürt und so das "Europäische Grüner Mann & Weise Frau Pilgernetzwerk" gründen können.  Die Wiederkehr der Kosmischen Religion wird überall verkündet, ironisch genug auch in den Kirchen. Denn die mittelalterlichen Steinmetze haben alles eingesetzt, um die ursprünglichen spirituelle Inspiration zu bewahren. Deswegen sind die Grünen Männer zusammen mit ihren (grünen) Göttinnen hauptsächlich in Kirchen zu finden. Vertiefe Dich in ihr wahres Wesen. Sie verkörpern das Göttliche in Dir. Endlich können wir unser Grübeln, unsere Selbstmitleid und unsere Egosucht abschütteln und uns wieder mit unserem göttlichen Kern vereinigen. Unternimm Pilgerfahrten zu den vielen Orten und lasse Dich inspirieren. Meine website hat die komplette Übersicht mit hunderten von Bildern. Oder starte Dein eigenes Abentuer, denn viele Grüne Männer und Weise Frauen sind noch unentdeckt.

Aschaffenburg

Die Steinmetze des Mittelalters waren, oft in Zusammenarbeit mit den Templern, stark von "heidnischen" Einflüssen beeinflusst. Für sie und das Volk war es ein Triumph, die "alten Götter" in Form der "Grünen Männer" in den sakralen Raum zurückbekommen zu können. Die Kirche war anderer Auffassung. Erlaubnis für die Grünen Männer in der Kirche wurde gegeben in der Hoffnung, die Menschen überzeugen zu können, daß "Christus sie überwunden hatte". Daher auch die total verschiedenen Emotionen der Grünen Männer. Mal sind sie entzückt, mal total zerrissen, mal göttlich-friedlich, mal außer sich vor Wut..... Genügend Gelegenheit für uns, um uns mit ihnen zu identifizieren!

Öko-Tempel
Spiritualität, Gesundheit und die Umwelt
mit dem
Kosmischen Mutter Mandala und Ihrer Manifestation
die Schwarze Madonna
Das Göttliche (weiß/gelb) und das Universum (grün)
werden aus der Kosmischen Gebärmutter
(schwarz) geboren und kehren
ständig in Ihr zurück

Wenn die neue Inspiration und Begeisterung in Dir durchbrechen, sind kosmische Liebe, Mitgefühl und innere Kraft  nicht mehr aufzuhalten. Spontan möchtest Du Deine neuen Einsichten mit anderen teilen. Jedoch wie? Wir sind so davon entwöhnt, auf andere zuzugehen. Deswegen habe ich die Idee des Öko-Tempels entwickelt, die Idee, daß das Sakrale wiederum Platz in der Gemeinschaft bekommen sollte. Eine schützende Umgebung, wo man/frau zutiefst sichselber sein kann. Und zwar derartig gestaltet, daß es zusammen kingt mit unserem Lebensgefühl. Die üblichen Kirchengebäude geben uns dieses Gefühl nicht, sie machen einen eher depressiv. In einem Öko-Tempel soll dagegen, von dem Moment an, wo Du den Raum betrittst, Freude in Dir aufkommen und die Leichtigkeit des Daseins spürbar sein. Die Basis ist Kontakt mit dem "Himmel", mit der Natur und miteinander. Daher der Name "Öko-Tempel". Konkret: das Ganze ist wie ein Wintergarten gebaut mit viel Glas und hölzernen Spannbögen. In der Mitte des Tempels befindet sich ein kosmischer Mutterschrein, bestehend aus dem Mutter Mandala und der Schwarzen Madonna als Symbole des Urgrundes (siehe oben). Weiterhin ist der Raum reichlich mit Pflanzen, Bäumen und Sträuchern geschmückt, derartig, so daß er ein Gefühl von umgebender Natur vermittelt. Der große Vorteil: so ein Gebäude ist billig und kann schon von einer kleinen Gruppe finanziert werden. (In der Mitte gibt es dann den zentralen Raum). Der Öko-Tempel ist eine direkte Fortsetzung der Schwarzen Madonna Tradition. Damals wurden ihre Statuen in der Natur von Bauern und Hirten entdeckt. Wenn Priester sie in einer Kirche unterbringen wollten, "verweigerte sie das". Ausdrücklich wollte sie in der Natur ihr Zuhause haben. Es beweist, daß die Schwarzen Madonnen keinen christlichen Ursprung haben*.

* Um uns befreien zu können, müssen wir erst sie befreien (aus der Dominanz der Kirche).

Münster

Der Öko-Tempel könnte das lebende Herz einer neuen spirituellen Verbundenheit werden, ein Ort wo man/frau in einer tiefen Art und Weise zu Hause ist. Daß das kein Luxusbedürfnis ist, sollte klar sein. Das Sein selber drängt uns, um von uns anerkannt und gelebt zu werden. Außerdem kommen Bedrohungen vielseitiger Art auf uns zu. Wir werden einander benötigen! Und zwar auf einer neuen Basis, wo "Einheit in der Vielfalt" die Menschen zusammenbringt. Die Einheit ist die Kosmische Mutter. Aus Ihr wird sowohl das göttliche Licht als auch das Universum, die Erde, wirselber, geboren (Siehe ihr Mandala oben). Diese Einsicht - alle Teil der einen Kosmischen Wirklichkeit zu sein, trotz aller Verschiedenheit, die eben dadurch auch gefeiert wird, wird sich als unabwendbar erweisen. Der Raum mitten im Tempel soll davon Zeuge sein. Zuerst findet dort das wöchentliche Erde Zeremoniell statt. Es besteht aus Kontemplation, Teaching, Mutter Heilung, Himmel & Erde Übungen, Q&A Sessions und Feier, u.a. Tanz. Abhängig vom Engagement verschiedener Teilnehmerinnen, können diese Aktivitäten erweitert werden. Die MutterHeilung kann so gefördert werden, daß auch während der Woche der Tempel seine Pforten geöffnet hat. Es ist zu erwarten daß sehr viele kommen. Es möge bekannt sein, daß ich persönlich die MutterHeilung sehr hoch schätze. Diejenigen die sich dafür einsetzen möchten, bekommen von mir eine spezielle Ausbildung*. Auch ist es denkbar, daß der Öko-Tempel von Mitgliederrn einer Heilenden Gemeinschaft betreut wird. Selbstverständlich kann nach Bedarf ein Kinderspielplatz, eine Tee-ecke oder gar ein organischer "Imbiß" im Tempel gestaltet werden.

*LINKS U.A:
MUTTER FÜR MÜTTER
HEILENDE GEMEINSCHAFTEN
SCHWARZE MADONNEN
GREAT NIGHT INITIATION
GRÜNE MÄNNER & WEISE FRAUEN
JESUS CANAANITE
MARY'S TRIUMPH

Altenberg

3.

DIE NEUE ETHIK
Einheit in der Vielfalt

Das Land der Dichter und Denker, so wurde Deutschland früher genannt. Heutzutage gibt es nicht viele Menschen mehr, die Zeit zum dichten oder denken haben. Eine Minderheit ist damit beschäftigt, Geld zu machen, während die Mehrheit zu viele Sorgen hat, um sich mit einem solchen Luxus beschäftigen zu können. Also soll der Nachdruck einer neuen Geisteskultur, die so wichtig für die Vitalität unserer Gesellschaft ist, anderswo liegen. Die leeren Kirchen haben uns zu denken gegeben. Weil der Einfluß der Kirche dramatisch zurückgegangen ist, viele sagen "Gottseidank", hat die Aufgabe, eine nicht-religiöse spirituelle Basis zur Erneuerung der Gesellschaft zu finden, nur zugenommen. Der Islamfaktor hat uns auch zu denken gegeben. Solange wir noch "unter uns" waren, störte die Entwicklung unserer Gesellschaft zum Materialismus uns wenig. Solange es uns wirtschaftlich nur gut ging! Nun geht es uns wirtschaftlich nicht mehr so gut und wurden zugleich mit einer missionierenden Religion konfrontiert. Es stellte sich schnell heraus, daß wir auf diese Herausforderung keine Antwort hatten. Unsere (materielle) Überlegenheit erwies sich als eine Schwachstelle.

Frankfurt aM

Die Kirche war immer so dominant, daß es lange Zeit in Europa keine selbständige spirituelle Tradition gab. Nun ist die Kirche selbst in der Krise. Ihre "Glaubenswahrheiten" werden jetzt in breiten Kreisen angezweifelt. Gibt es überhaupt einen Gott? Ist Jesus wirklich Gott oder nur ein Prophet? Sind die kirchlichen Lehren bindend oder nicht? Und ist die MutterGottes in Wirklichkeit nicht eine Fortsetzung der archaischen Großen Mutter? Dazu kommen die Skandale. Wie kann eine Institution, das so arrogant anderen Menschen ihre "Werte" und "Moral" auferlegt, selbst so verludert sein? Das Vertrauen ist dahin, wovon die Kirche, wenigstens in Europa, sich wohl nicht mehr erholen kann. Auf einmal werden Gläubige und Nicht-Gläubige mit einer klaffenden Lücke konfrontiert. Die Suche nach einer Alternative hat begonnen, und wir können jetzt schon unsere ersten Ergebnisse bekanntgeben!

Wittenberg

Paradoxerweise kann eine Geisteskultur nicht von den Religionen vertreten werden. Denn sie sind an Dogmen gebunden. Interreligiöser Dialog ist daher nie wirklich offen, denn "klammheimlich" versuchen die Partner immer, Seelen für ihre eigene Sache zu gewinnen. Religionen sind deswegen reaktionär, sie sind nicht im Stande, Lösungen für die heutige Zeit zu finden. Andererseits hat die "Welt" sich niemals zugetraut, eine wirklich lebende spirituelle Tradition zu entwickeln. Angesichts der Krise hat sie keine Wahl mehr. Ihre Aufgabe ist es einen gemeinsamen existentiellen Nenner zu finden, der von allen Menschen, religiös oder nicht-religiös, akzeptiert werden kann. Finden wir diesen, dann haben wir eine Grundlage für das dringendste Problem überhaupt gefunden: die Integration. Die Lösung heißt: "Wir Menschen sind alle, ohne Ausnahme, Teil vom Himmel, der Erde und der Gemeinschaft". Und nicht nur die Menschen. Auch die Pflanzen, Tiere, Wolken und Flüsse gehören dazu.

Fritzlar

Wie setzt sich das Wahre Selbst um in das tägliche Leben? Es sucht nach einem sinnvollen Kontext, um fruchtbar zu sein. Das Vertikale verbindet sich also mit dem Horizontalen, es "inkarniert" sich. Es wird wieder Teil des Ganzen, mit dem Geist im Großen Geist, mit dem Körper als Teil der Erde und mit der "Seele" als Teil der Gemeinschaft. So wird mit dem Neuen Himmel die Erde erneuert. Erst dann ist die Integration in die Ganzheit geglückt. Erst dann können Deine innere Qualitäten sich in Deine Umgebung auswirken. Es entstehen Verbundenheit, Freundschaft, gegenseitige Hilfe und Gemeinschaft. Umgekehrt findet Dein Wahres Selbst hier sein irdisches Zuhause. Es ist ein Leben im Gleichgewicht, die Bedingung für Toleranz, Versöhnung, Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Ich nenne dies alles "Existentielles Bewußtsein". Es kommt überein mit unserer abendländischen humanistischen Tradition. Auch die chinesische spricht mit den gleichen Worten: der Mensch als Teil des "Himmels, der Erde und der Gemeinschaft". Es ist die spirituelle Philosophie von Bali. Gewiss gibt es viele andere Kulturen, die genau dasselbe würdigen. Denn das "Existentielle Bewußtsein" heißt nicht umsonst so. Jeder der nur ein Bißchen klares Einfühlungsvermögen hat, dem wird sofort erkennen, daß es die Grundlage des Daseins ist. Zugleich müssen wir dann schmerzhaft eingestehen, daß unser Leben sich weit von unseren Wurzeln entfernt hat. Derartig, daß wir ganz und gar von der (dreifachen) Realität abgeschnitten sind. Wir haben uns an unserer technologischen Umwelt angepasst, deratig, daß wir unsere existentiellen Wurzeln "vergessen" haben. Ohne diesen können wir jedoch nicht leben. "Himmel, Erde und die Gemeinschaft" sind die Bedingung für das menschliche Fortbestehen. Ohne sie geht die Menschheit zugrunde.

Siehe auch mein Buch: "Verwurzelt in Himmel, Erden und der (neuen) Gemeinschaft"

Brandenburg ad Havel

Nun werden die wenigsten wohl nicht erkennen, daß sie Teil der Erde und der Gemeinschaft sind. Nur "Himmel" könnte Anlaß für Kontroversen geben. Deswegen soll "Himmel" so offen wie möglich interpretiert werden. Religiöse Menschen werden dabei noch die wenigsten Schwierigkeiten haben. Denn "Himmel" wird von den drei monotheistischen Religionen ähnlich definiert. Buddhisten, Agnostiker und Atheisten können, auch weil sie gewohnt sind, die Wirklichkeit nicht allzu dogmatisch aufzufassen, leicht Worte finden, die für sie akzeptabel sind, wie "Kosmos", "Intelligenz", "Leere" oder "Nichts". Es kann nicht genügend wiederholt werden: "Unser Geist ist Teil des Himmels, einer kosmischen Intelligenz, unser Körper ist Teil der Erde, und unsere Seele ist Teil der Gemeinschaft". Weil es unsere existentielle Lage ist, kann jeder sich das akzeptieren. Die Basis für eine so herbeigesehnte gegenseitige Verständigung in der "MultiKulti" Gesellschaft ist hiermit gelegt worden.

Freiburg iB

In dieser Tradition wird die uralte Idee vom Mikrokosmos als eine Spiegelbild des Makrokosmos wieder aufgegriffen. Der zentrale Punkt dabei ist: nur wenn unser Leben eine Reflektion des Kosmos ist, wird die Menschheit eine Zukunft haben. Weshalb? Einfach dadurch, daß das Leben sich in diesem Fall ständig in Resonanz mit den kosmischen Kräften befindet, wodurch optimale Regeneration bzw Erneuerung garantiert ist, und zwar auf allen Ebenen: spirituell, psychologisch und körperlich. Es bricht mit 2000 Jahren Ignoranz, wobei die Kirche uns als "erlösungsbedürftige Sünder" darstellte. Wir sind jedoch nicht mit der "Erbsünde" geboren worden, ganz im Gegenteil. Im Sinne von Meister Eckhart - (der Erhabenste/Weiseste überhaupt und bis heute von der Kirche verdammt) - ist unser Wesen göttlich. Das versteht man/frau, wenn man/frau in die Augen eines Neugeborenen schaut. Diese SEHR unglücklichen Jahrhunderte haben  tiefe Spuren hinterlassen. Wie können Menschen, die sich zutiefst als "sündhaft" erfahren, je Hoffnungsträger einer Neuen Welt sein? Es ist der wichtigste Grund, uns wiederum unserer eigenen Tradition - der deutschen Geisteskultur anzuschließen. Das ist die Kultur von Hildegard, den Brüdern und Schwestern des Freien Geistes, Meister Eckhart, Paracelsus, Boehme, Müntzer, Schiller und Goethe, selbstverständlich ergänzt von Modernen im selben Geiste. Tun wir das, so entsteht der Weg aufwärts. Eine neue Religiosität des "Ewig-Weiblichen" als letzte Ursache, wie es von Goethe erahnt worden ist (Faust II), die aus ständigem "Stirb und Werde" (des Egos) besteht, während wir danach wiederum Teil des Ganzen, von "Himmel, Erde und der (neuen) Gemeinschaft" werden, das ist das immer wiederkehrende Urbild. Kosmisches und ökologisches Denken zeigen sich damit als zwei Seiten derselben Medaille. Ich nenne das die neue (alte) Grüne Religion.

Erfurt

Warum nicht in die Erneuerung der Kirchen investieren? Nun, um es ganz klar zu sagen: die Kirchen verfallen nicht durch die Attacken der bösen säkularisierten Welt. Ihren dramatischen Rückgang haben sie sich selber zu verdanken. Es war die Kirche, die des Menschen Grundlage von "Himmel, Erden und Gemeinschaft" zerstört hat, um sie durch die "Frohe Botschaft" zu ersetzen, eine magische Erzählung statt die Lebenswirklichkeit der Menschen....Heutzutage wird sie mit einem unlösbaren Gegensatz konfrontiert. Wie kann eine Institution, die so viele Verbrechen begangen hat, Verfolgung und Ausrottung von Heiden, Frauen, Ketzern, Mystikern, Gnostikern, Juden, Moslims, Einheimischen ("Primitiven"), Philosophen, Atheisten, so überheblich sein, und Anspruch auf "Wahrheit" und "Moralität" erheben? Sie weiß ja selber nicht, ob 1. Gott überhaupt existiert 2. beruft sie sich auf ein Buch das von Menschenhand geschrieben bzw manipuliert worden ist  3. ein Prophet, wie andere Propheten auch, kann nie Gott sein  4. ihre Macht basierend auf Angst, Sünde und Schuld....5. statt Ebenbild Jesu zu sein hat die Kirche sich über allen Maßen bereichert  6. das Christentum, hat seine Macht mit Gewalt (mit "Wort und Schwert") den Menschen aufgezwungen, 7. die Evangelische Kirche ist zum hohlen Wortritual verkümmert....Nein, so eine Institution ist wirklich nicht "von außen" kaputtgemacht worden. Sie hat dagegen Schritt für Schritt sich selber demontiert, wovon wir jetzt die letzte Phase erleben. So eine Institution kann durchaus als Sekte weiterleben und sogar respektiert werden, was sie also umgekehrt nie getan hat. Aber Träger einer neuen Geisteskultur kann sie auf keinen Fall werden...

Amelungsborn

Im Gegensatz zu den Religionen und ihren Lehrmeinungen hat es jedoch Menschen und Strömungen gegeben, die sich bloß auf die eigene Erfahrung stützten. Viele von ihnen sind von der eigenen Kirche verfolgt und denunziert worden (u.a. Marguerite Porete, Meister Eckhart, Giordano Bruno, Spinoza). Die Selbst- und Gotteserfahrungen waren fast alle kosmisch geprägt, deshalb kamen sie mit der biblischen "Gott" in Konflikt. Heutzutage - wo die Macht der Kirche langsam verschwindet - kommen sie wieder an die Oberfläche, sowohl als Personen, wie auch als Organisation. Fairness gebietet uns, diese mutigen Vorläufer eines vom traditionellen Gott befreiten, und zugleich Befürworter eines kosmischen Weltbildes im Nachhinein zu würdigen. Ihre Erfahrungen dürfen, können und sollten zu allen Zeiten von der Praxis geprüft werden können. In der letzten Zeit ist eine Annäherung zwischen der Physik, die den Kosmos als Vakuum versteht, und der ältesten Tradition auf Erden, die eine Kosmische Gebärmutter als Ursache des Alls annahm, entstanden. Wir sind selber ein (DAS) Beispiel dafür..... 

Gelnhausen

4.

DIE NEUE WIRTSCHAFT
Grundsicherung

Die heutige Krise kam wirklich nicht unerwartet. Sie wurde schon vor 150 Jahren prophezeiht. Obwohl ich kein Marxist bin, bin ich beeindruckt von der Genialität des Urhebers. Die Endphase des Kapitalismus unterscheidet sich durch verschiedene Symptome. Das erste sind die immer schneller auf einander folgenden Krisen, die auch immer gravierender werden. Zweites, die (riesige) Profite verschwinden alle in die Taschen der Banker und business Eliten, während die Verluste von den Steuerzahlern begleicht werden müssen. Drittens häuft sich Kapital an in den Händen von Wenigen, die immer reicher werden, die "Massen" dagegen werden immer ärmer. Heutzutage hat sich dieses Krankheitsbild voll entwickelt. Die Mehrheit der Menschen in Europa, einschließlich Deutschland weiß: "SO KANN ES NICHT WEITERGEHEN". Es wird immer klarer, daß es ein Unterschied gibt zwischen Freiheit im kulturellen Bereich und Freiheit in der Wirtschaft. Individuelle Freiheit zu sagen, schreiben, kreieren usw ist nicht dasselbe wie "freie" Marktwirtschaft. Der Neo-liberalismus, unterstützt von der parlamentarischen Demokratie, fördert nicht, sondern vernichtet die freiheitliche Lebensgrundlage. Selbst-bereicherung von Wenigen hat sogar das Bankrott von ganzen Ländern zufolge, mit schwerwiegenden Konsequenzen für Millionen. Zu gleicher Zeit besteht in Deutschland ein Tabu auf der Systemfrage. Das ist lächerlich, denn das System hat sich selber in Frage gestellt! Die Parlementarier wollen dagegen verhindern, daß das Volk selbst die Initiative ergreift, und gaukelt dem ständig Illusionen vor. Die Deutschen haben sich jedoch schon all zu oft verführen lassen. In dieser Zeit, wo es wirklich drauf ankommt, sollen sie Rückgrat zeigen und tun was getan werden muß.

Daß dieses reiche Land seinen Bewohnern nicht einmal eine ordentliche Grundsicherung gewähren kann, ist einfach nicht zu fassen. Kinderarmut, Jugendliche ohne Arbeit, Mittelständler, die ihre Betriebe schließen müssen, Senioren, die ihre Grundbedürfnisse nicht mehr bezahlen können.... unser Land derartig dem Raubtier- Kapitalismus preisgeben, das können nur verantwortungslose Zyniker machen. In ihren Händen fühlen wir uns größter Unsicherheit ausgeliefert. Das können und wollen wir nicht mehr aushalten.

Worms

Deswegen haben wir uns entschlossen zu einer radikalen Reform. Der erste Schritt ist eine Initiative für eine andere Wirtschaft. Sowieso kann die Erde das grenzenlose Wachstum nicht mehr ertragen. Sie geht kaputt, wenn wir das Ruder nicht um 180 Grad herumwerfen. Unsere Initiative besteht darin, daß wir eine halbe Woche als Freiwillige arbeiten für die Gemeinschaft. Alles, was nicht kommerziell ist und der Gemeinschaft direkt zugute kommt, fällt darunter. Für diesen Einsatz empfängt jeder Bürger ein Basiseinkommen, mit dem die Basiskosten - Haus, Energie, Gesundheit, Bildung, Transport - bezahlt werden können. Kranke, Alte und Behinderte bekommen das Basiseinkommen ohne Gegenleistung. Die andere Hälfte der Woche kann jeder machen, was er/sie will*, inklusive Geld verdienen. Das heißt, daß man einerseits die ungeheuren Vorteile der Grundsicherung hat, während man/frau andererseits ein gewisses Maß an Luxus nicht aufzugeben braucht. Diejenigen, die nicht mitmachen wollen - alles beruht ja auf Freiwilligkeit - bezahlen der Gemeinschaft monatlich das Basiseinkommen. Die Absicht: statt "Wachstum", unbegrenzte Produktion, soll die Wirtschaft nachhaltig sein. Imput, Verbrauch und Output sollen ein dynamisches Gleichgewicht formen. Beim Imput ist es die ungebremste Ausbeutung der Ressourcen der Erde, die gestoppt werden muß. Beim Verbrauch kann "Wachstum" Platz finden durch Recycling, und beim Output soll Ausstoß von Schadstoffen so begrenzt werden, daß die Natur es verkraften kann**. 

* Es gibt sowieso nicht genügend Jobs für jedermann (und die werden auch nicht mehr kommen...)

** Nicht zufällig ist es auch die Basis der (außergewöhnlich erfolgreichen!) Evolutionären/Ökologischen Medizin bzw Fließsystemtherapie, wie sie von mir entwickelt worden ist. Siehe: www.vitalworld.org

Gernrode

Nun beschäftigen sich auch andere mit diesem Thema. Und das ist gut so. Nur muß man/frau sich im klaren sein, daß nicht jeder das Gleiche vertritt. So gibt es Personen, die grenzenlosen Konsum als Bedingung für die Finanzierung des "Grundeinkommens" sehen (....)*. Denjenigen, der diese Auffassung schwer verkraften kann, wird geraten das für sich - als "persönliches" ethisches Problem - zu lösen (....). Daß wir genug vom "mehr, mehr und mehr" haben und uns sehnen nach einer seinsorientierten Gesellschaft, das kommt nicht auf den Tisch. Auch nicht, daß "Konsum ohne Grenzen" die Natur weiterhin zerstört. Werte, die nicht mit "Wachstum" und "Profitmaximierung" übereinstimmen, werden da einfach ignoriert. Wie üblich bleibt die Ökonomie die Werte bestimmen und nicht umgekehrt! Es ist ein Beispiel für das was immer wieder passiert. Ein Teilproblem wird hervorgehoben, ohne daß man/frau die Konsequenz für das Ganze zu Ende denkt. Das führt zu allerhand Annahmen, die sehr fragwürdig sind. zB zu der Annahme, "das Grundeinkommen führe zu mehr Konsum" oder "alle Steuern werden letztendlich zu Einkommen". ...... Die Wirklichkeit aber ist: Wenn ich 1000 Euro Grundeinkommen bekomme, muß ich davon (in meinem Fall)  880 Euro Miete abgeben. Übrig bleiben 120 Euro für alle anderen Kosten. Um die bezahlen zu können, muß ich einen Job haben. Ich nehme mal an für 1800 Euro netto. Der Arbeitgeber zieht mir, (wegen des Grundeinkommens), jedoch 1000 Euro ab, wodurch ich gezwungen werde, weitere Jobs anzunehmen. Diese Jobs gibt es aber nicht. Wer hat letztendlich profitiert? Genau, diejenigen die schon viel Geld haben. Deswegen klappt es mit dem Grundeinkommen nur, wenn die Gesellschaft grundlegend verändert wird.

* Prof.Dr. Götz Werner in einem Vortrag in Freiburg

Ansbach

Dieses Modell ist nur möglich, wenn die Basiskosten mit dem Basiseinkommen zusammen passen. Das heißt, daß Wohnen, Energie, Essen, Gesundheit, Bildung und Transport aus der Privatisierung herausgenommen werden. Jeder soll Eigentümer werden können, und das für einen sehr bezahlbaren Preis. Die Preise für Häuser sollen also drastisch gesenkt werden. Auch die Mieten sollen sich um das Minimumniveau bewegen*, damit die Bürger und Bürgerinnen sie bezahlen können. Basiseinrichtungen des Sozialwesens dürfen niemals mehr Objekte von Geldmacherei und Spekulation sein. Es ist doch ethisch nicht zu verantworten, Menschen ein Leben lang in einer künstlichen Verunsicherung zu lassen, ohne daß dazu wirklich Notwendigkeit besteht.. Oder daß junge Menschen sich für Basisbedürfnisse ein Leben lang verschulden müßen** und dadurch gezwungen sind Geldverdienen an die erste Stelle zu setzen. Wir wollen dagegen aus dem Teufelskreis des "Habens", der inzwischen eine Kollektive Sucht geworden ist, heraus heraus, um uns anderen wichtigeren Ziele widmen zu können. In einem Land, das so reich ist, hat jeder ein Recht, unbekümmert um seine Existenz zu leben, besonders auch die Armen.

* Zu denken wäre an Wohnbesitz durch Vermieter, wobei die Mieten gesetzlich gebunden sind bzw nicht über einem Maximum heraussteigen dürfen.

** Und weshalb können auch die Staaten - alle - sich nicht gegenseitig ihre Schulden erlassen, damit die ganze globale Gemeinschaft aufs Neue anfangen kann? Selbstverständlich alles auf einer neuen gegenseitigen Basis.....

Soest

Es ist ein Modell, das Sein über Haben stellt. Wir brauchen nur unsere Sucht nach mehr und mehr..., wovon längst feststeht, daß uns das nicht glücklicher macht, aufzugeben, ....und wir bekommen dafür die Einsicht zurück, daß alles, was aus dem Haben hervorkommt, oberflächlich, vorübergehend und letztlich illusionär ist. Auf dem Hintergrund der rasch zunehmenden Komplexität, droht die totale Erschöpfung. Deswegen suchen immer mehr Menschen ein einfaches Leben. Innerlich kann nur die Leere die Komplexität auffangen. Das Glück ist sowieso nicht abhängig vom "mehr", im Gegenteil, mehr Besitz bringt mehr Sorgen. Außerdem entdecken Menschen das "Wahre Glück", die innere Freiheit, die Unbekümmertheit, Zeit haben, um das Leben wirklich zu genießen. Im Kern ist es das Ego, das uns Probleme verschafft. Das Glück der Liebe zB besteht darin, daß man/frau Teilnimmt an etwas Größerem, wodurch man/frau "sich selber vergißt". Das soll man/frau dann wiederum nicht besitzen wollen.... In der Liebe hat das Sein das Haben ersetzt. ("Liebende leben vom Winde"). Das läßt sich auch üben mittels eines spirituellen Übungswegs. Kern ist zutiefst "sichSelber sein" und zwar in Verbundenheit mit der Welt. Es führt letztendlich zu Wahrem Glück als Dauerzustand. Die positiven "Nebenwirkungen" sind: wir haben keine Sorgen um unsere Existenz mehr, um die Sicherheit, den Weg aus diesem mörderischen Stress, sondern stattdessen ein Leben, wo alles miteinander in Gleichgewicht ist.....Endlich stehen die Werte wieder im Mittelpunkt, die einem wirklich glücklich machen, Lebensfreude bescheren: persönliche Ganzwerdung, ein harmonisches Familienleben, die Erziehung der Kinder, Entfaltung von Talenten, Kreativität, das Pflegen von Freundschaft und Gemeinschaft, Gerechtigkeit, Sorge für die Verwundbaren in der Gesellschaft, Beteiligung an gesellschaftlichen Ereignissen und Prozessen und Einsatz für die Rehabilitation der Natur.

Goslar

Ein solches Modell hat seine Konsequenzen für den Rest der Wirtschaft. Wenn wir nur noch eine halbe Woche produktiv arbeiten, wird Wachstum Schritt für Schritt zu dynamischem Gleichgewicht umgesteuert. Und das ist genau, was die Erde heutzutage braucht. Wie ein junger Musiker, der beim Stuttgart 21 demonstriert hat, treffend sagte: "Der Zeitgeist hat sich gedreht. Früher haben sie uns erzählt, Fortschritt wäre, wenn es immer höher, schneller und weiter geht. Aber warum? Wir haben doch alles". In der Praxis muß man jedoch zu den Wurzeln gehen, denn das Leben hat uns gelehrt, daß Eigennutz sich immer wieder bemerkbar macht. Dazu muß man/frau Kritik am "Wachstum" nicht auf die individuellen Auswüchse beschränken, sondern es sehen, wie es ist: eine Jahrhunderte lange strukturelle Konditionierung der ganzen Gesellschaft. Kern ist der sogenannte Wissenschaft- Technologie-Kapitalismus Komplex (WTK, Prof.Dr. E.Vermeersch). Es bedeutet, daß dieser Komplex sich total autonom - wie ein Krebsgeschwür - verhält, derartig, daß er die ganze Gesellschaft dominiert. "Die Wissenschaft erfindet, die Technologie macht es anwendbar, und der Kapitalismus macht Gewinne daraus". Kein Staat oder Gesetz greift hier grundsätzlich ein. Ständig steht die Menschheit vor vollendeten Tatsachen, von einem neuen Fernseher bis zu einem neuen Müßli, von einem neuen Medikament bis zu einem neuen Auto, von einem neuen finanziellen "Produkt" bis zu neuen Fernreisen, von Kraftwerken......wodurch wir immer wieder mit unerwünschten Fakten zugeschüttet werden. Jeden Tag gibt es wieder was Neues, wonach niemand gefragt hat, und wir rennen wie Hunde - schnaubend und mit hängerder Zunge aus dem Mund - hinterher. Es ist die Art und Weise, wie die Technokratie die Gemeinschaft zerstört. Alles geht so schnell, daß die Menschen die "Errungenschaften" nicht mehr integrieren, geschweige denn kontrollieren können. Das wird alles absichtlich gemacht, denn entwurzelte Menschen sind eine leichte Beute für die Ersatzwirklichkeit des Konsums. Stattdessen sollte Nachhaltigkeit die Wirtschaft bestimmen. Nicht mehr Produktion - Nutzung von Ressourcen - als die Erde ertragen kann, die Nachdruck liegt auf auf Recycling, und der Begrenzung von Schadstoffen, so daß die Natur es verkraften kann.  Dringende Hauptaufgabe ist also den WTK-Komplex unter Gemeinschaftskontrolle zu bringen. In der Praxis heißt das, daß die Gemeinschaft bestimmt, was nützlich für sie ist oder nicht.

Entwertung der Menschlichkeit: Merkel & Co wollen daß jeder "ein Unternehmer wird". Für die zwischenmenschlichen Verhältnissen bedeutet dies, daß jeder den Anderen nur noch als ein Objekt zum eigenen Vorteil sieht. Eine Katastrophe....

Gamburg

Daß die kapitalistische Globalisierung ein Desaster ist, werden wenig Menschen mehr verneinen. Deutschland hat so seine Portion davon mitgekriegt, und es wird schlimmer werden. Die Heuschrecken werden immer wiederkommen, ist es nicht bei uns, dann bei den Ärmsten dieser Erde, die von ihnen gnadenlos ausgebeutet werden. Bei der Jagd nach Ressourcen siecht die Erde immer mehr dahin. Wollen wir das abwarten? Und aus reiner Feigheit immer wieder "unserer" Regierung glauben, die wie ein Mantra wiederholt, daß wir nicht aussteigen können? Auch wir wollen die globale Welt nicht aufgeben, denn sie ist eine Entwicklung, die auch viel Gutes bringt. Was wir dagegen heute noch aufgeben möchten ist ein Planet, der von Räubern heimgesucht wird, und das in einer beängstigend effektiven Art und Weise. Deswegen soll unsere neue Wirtschaft anders aussehen. Sie stützt sich auf die Subsidiarität (Sie auch Kapitel 6), die sagt, was regional produziert werden kann, wird regional produziert und konsumiert. Was nicht regional produziert werden kann, wird national produziert. Was nicht national produziert werden kann, wird international produziert". Erst soll die Selbstversorgung stimmen, dann kommt der Export. Daß ganze Nationen von Schulden und Export abhängig sind, während ihre eigene Bevölkerung leidet, ist ein Verbrechen. Dieses System ist vom reichen Westen erfunden worden, um sich der Schätze der Erde zu versichern. Das Glück muß jedoch nicht immer auf unserer Seite bleiben. "Morgen" kann das Fehlen einer gesunden wirtschaftlichen Basis auch bei uns zum Verhängnis werden. Die sich nähernde endgültige Öl-, Finanz-, Schuldenkrise ist davon ein Vorzeichen.....

Halberstadt

Einige sind vielleicht noch im Unklaren über das wahre Gesicht der "Marktwirtschaft". Erinnern Sie sich auch den Friedensnobelpreisträger Yunus aus Bangladesh? Er fing an, Frauen Mikrokredite, ein paar Euro zu verschaffen, womit sie eine Basisexistenz aufbauen konnten. Mit seiner Organisation "Grameen" half er Selbsthilfegruppen mit einem gemeinnützigem Zweck. Das war ein Riesenerfolg. Bald zog es jedoch profitorientierte "Mikrokreditbanken" an. Diese beuteten die Frauen so aus, daß heutzutage von "Mikrokreditmafia" gesprochen wird. Denn: viele Frauen können die turmhohen Zinsen nicht mehr zurückzahlen. Die Lage ist inzwischen so verzweifelt, daß täglich Frauen sich selber umbringen, verbrennen..... Ich persönlich bin total geschockt durch diese Nachrichten. Es macht etwas klar: die Profitgier des Kapitalismus zerstört ALLES Gute in dieser Welt. Sie ist rücksichtslos, beutet sogar die Ärmsten der Armen gnadenlos aus. Alle positiven Initiativen werden zerstört. Fazit: Haben wir den Mut, der Realität in die Augen zu sehen. Hinter der "(sozialen) Marktwirtschaft" verbirgt sich ein Monster (H.Köhler)*. Wir MÜSSEN es überwinden, sonst "überwindet" es uns...... **

* Absichtlich habe ich nicht gesprochen von der Hauskrise, Bankkrise, Eurokrise, Schuldenkrise, Atomkrise....usw, denn sie sind alle Symptome desselben verrotteten Systems. Ich rede lieber über die Ursachen und wie wir nicht nur rauskommen aus der Krise, sondern wie wir ein krisenfreies System schaffen können!

** Selbstverständlich sollen auch andere verwandte Themen erörtert werden wie die extremen Profite der Banken, das Zinssystem, die Hedgefonds, überhaupt die Börse, zugunsten von Regionalwährungen. Schulden sind eine Waffe in den Händen der Mächtigen, um alle Anderen zu unterdrücken. Wird das Schuldensystem nicht abgeschafft, könnte die Transformation in eine Revolution umschlagen, wie es in der Geschichte so oft der Fall war. Märchen wie Vollbeschäftigung, überhaupt die Idee eines "Arbeitsmarktes" - ein Reservoir billiger Arbeitskräfte für die Industrie - mit ihren "Neben"erscheinungen wie Arbeitslosigkeit und "Harz IV"  -werden durch die permanente Teilbeschäftigung unseres neuen Systems endgültig verschwinden.

Halle

Herr Kretschmer, Minister-Präsident von Baden- Württemberg möchte "Ökonomie und Ökologie" mit einander in Einklang bringen. Das hört sich gut an! Das darunter liegende profitorientierte Wachstumssystem ändert er aber nicht. Mit dem Ergebnis, daß die Wirtschaft weiterhin alles dominiert. Nicht Ökonomie, sondern Werte sollen jedoch die Richtung der Gesellschaft bestimmen. Deswegen steht die Spiritualität in der Mitte, im Zentrum. Politik führt ihre wertorientierten Richtlinien aus, kommt selber also an zweiter Stelle. Die Wirtschaft schließlich richtet sich danach, alles im Dienste der Menschen, und kommt also auf dem dritten Platz. So und nicht anders wird die Gesellschaft endlich aus der kollektiven Sucht herauskommen können.

Spiritualität-Politik-Wirtschaft
in dieser Reihenfolge

5.

DIE NEUE GESUNDHEITSFÜRSORGE
Optimale Vitalität

Vor kurzem wurde ein neuer Begriff bekannt: die "Evolutionäre Medizin". (Der Spiegel: "Fehlkonstruktion Mensch" *- Warum wir für die moderne Welt nicht geschaffen sind. Nr 40, 26.9.09). Darin behaupten Ärzte, daß der Mensch heutzutage krank wird, "weil er/sie sich nicht seiner "biologischen Veranlagung" nach verhält. Was diese Veranlagung wirklich ist, kann man/frau aus der Evolution ablesen. Für die USA mag es zutreffen, daß dies eine neue Entwicklung ist, Deutschland dagegen hat eine reiche Tradition. Sie wurde zwar nicht so genannt, aber die ganze Reformbewegung der zwanziger Jahre war auf dieser Idee aufgebaut. Später wurde der Begriff "Zivilisationsbedingte Krankheiten" salonfähig. In den sechziger Jahren schrieb der Wissenschaftler W.Kollath ein Buch mit diesem Titel. Eigentlich hat das Naturheilverfahren implizit und explizit immer mit dieser Einsicht gearbeitet. Jetzt wird einfach nur ein zusätzlicher Rahmen, eben der der Evolution, dazugezogen, um der Argumentation mehr Kraft zu geben. Dabei müssen wir aufpassen, daß alles nicht sofort den wissenschaftlich- technologischen Interessen wie der Genetik wieder untergeordnet wird**, auch deswegen, weil wir die Fakten ja schon längst kennen.

* Verschiebung des Problems. Der Mensch ist keine "Fehlkonstruktion", sondern die von ihm gestaltete Gesellschaft ist es.

** Es gibt zB Evolutionsmediziner, die konsequent die Schulmedizin als "ganzheitlich" definieren, ein schamloser Versuch, die natürlichen Verfahren zu vereinnahmen

Speyer

An den Krankheiten kann man ablesen, wie es mit unserer "Zivilisation" bestellt ist und umgekehrt. Weil die Schulmedizin diesen Link nie gelegt hat und bloß Symptome bekämpft, ist die dramatisch zunehmende Krankheitsanfälligkeit immer unter den Tisch gefegt worden. Ja, die "Gesundheitsfürsorge" profitiert sogar großflächig von der Krankheit. Das ganze System ist so konstruiert, daß keiner seiner Vertreter an Gesundheit interessiert ist. Im Jahre 1993 hatten die Versicherungsunternehmen in Den Haag (Niederlande) jedoch versucht, einen Kongress zu organisieren über die neuen Risiken. Man erkannte, daß die technologische Gesellschaft in zunehmendem Maße "krankheitserregend" sei. Im allerletzten Moment wurde die ganze Veranstaltung abgeblasen. Wirtschaftliche Interessen hatten den Kongress blockiert. Was heute im besten Fall passiert - auch bei der "Evolutionären Medizin" - ist, daß die Krankheiten individualisiert werden. Also werden persönliche Ratschläge für gesunde Ernährung und Fitness abgegeben. Das ist gut und richtig - ich habe das selber in den letzten 40 Jahren auch gemacht*, aber im Lichte der heutigen Situation nicht genug. Wir müßen endlich Ernst machen mit dem Begriff "zivilisationsbedingt". Es heißt, daß die Art und Weise, wie wir unsere Gesellschaft eingerichtet haben, Ursache von Krankheit ist, und wenn das nicht drastisch geändert wird, weiterhin zu allgemeiner Degeneration führen wird.

* www.vitalworld.org

Hamburg

Individuelle, d.h. chronisch-zivilisationsbedingte Krankheiten - wie Herz-Kreislaufleiden, Krebs, Allergien, Immunschwächen, degenerative Krankheiten, Stoffwechselstörungen, Vergiftungen und sehr viele andere, ganz abgesehen von Stress, Depression, Angst, Müdigkeitssyndromen, Komputersucht, elektro-magnetischer Verseuchung - sind Spiegel einer krankhaften Gesellschaft. Das System zwingt uns zu einer ungesunden Lebensweise. In den letzten Dezennien mögen viele Menschen versucht haben, das für sich zu ändern, das System ist inzwischen jedoch noch rigider geworden. Es ist klar, daß der technologisch- wirtschaftliche Komplex hier eine durchschlagende Rolle spielt. Er hat uns in seinem kollektiven Suchtsystem eingefangen. Tatsächlich sind wir gefangen in einer Spirale eines immer extremer werdenden Produktions- und Konsumverhaltens. In diesem Kontext ist "gesund Leben" außerordentlich schwierig. Also sind wir heute an einem Punkt angelangt, wo ursächliche Therapie unvermeidbar ist. Die Ursachen ändern heißt nicht nur unsere individuelle Lebensweise ändern, obwohl das selbstverständlich der Anfang sein soll, sondern ebenso unsere kollektiven Einrichtungen so gestalten, daß sie unsere Gesundheit fördern, statt abbrechen. Dazu brauchen wir zunächst eine neue Gesundheitsfürsorge.

Trier

Zum Glück läßt sich das Nachhaltigkeitsprinzip aus der Ökologie auf andere Ebenen übertragen und umgekehrt. Es basiert sich auf ein dynamisches Gleichgewicht. In unserem Wirtschaftsmodell wird sie erreicht durch das dynamische Gleichgewicht zwischen "Imput" (Produktion), Verbrauch und "Output" (siehe Kapitel 4). Mit unserer Gesundheit ist das NICHT anders. Sie ist abhängig davon, ob die Einnahme von Nahrung, Verarbeitung und Entgiftung/Ausscheidung so aufeinander abgestimmt sind, daß unser Körper dabei optimal ernährt wird. Ist die Einnahme zu hoch, zu viel essen, dann wird unsere Verdauung nicht damit fertig. Wenn der Stoffwechsel nicht intensiv genug arbeitet, bekommen wir nicht ausreichend Energie, während wir "verschlacken", wenn es mit unserer Entgiftung und Ausscheidung nicht klappt. Aus 40 Jahren medizinischer Praxis kann ich bestätigen, daß die MEISTEN chronischen Erkrankungen durch ein Ungleichgewicht zwischen "Imput, Verarbeitung und Output" von Nahrung, Wasser, Luft, Schlacken und Toxinen verursacht werden. Wiederherstellung dieses Gleichgewichtes, unabhängig davon welche "Krankheit" man/frau hat, stellt die Vitalität wieder her. Durch eigene Erfahrung mit unserer Gesundheit können wir nachvollziehen, was mit der Umwelt schief geht und was getan werden muß. "Imput, Verarbeitung und Output" ist also ein universelles Prinzip. Es ist sogar anwendbar auf unser psychisches und spirituelles Funktionieren. Wenn wir mittels unseres Ego funktionieren, häufen sich Eindrücke, Kränkungen, Emotionen, Sorgen, Probleme immer weiter auf (Imput und Verarbeitung). Lassen wir unsere fixierte Ich-Identifikation dagegen los, ein spiritueller Vorgang,....dadurch, daß wir der Beobachter unseres Geistinhaltes werden, fangen diese Inhalte an zu fließen (Output), und die Anhäufung löst sich von selber auf, ohne daß man/frau sich mit dem Inhalt dieser "Probleme" beschäftigen muß.       

LINK
EVOLUTIONÄR/ÖKOLOGISCHE MEDIZIN
www.vitalworld.org
www.meihan-guasha.nl

Stade

Vor noch nicht langer Zeit hatte Deutschland das beste Gesundheitsfürsorgesystem der Welt. Der Nachdruck lag auf Prävention, Gesundheitserziehung, optimaler Vitalität und Regeneration. Auch die Betreuung der chronisch Kranken war Spitzenklasse. Ärzte, Krankenschwestern und anderes Pflegepersonal hatten einen hohen Grad von Zuwendung, Einsatzbereitschaft und Können. In den Nachkriegsjahren begann jedoch der Verfall. Es hatte alles mit drei Faktoren zu tun. Erstens die Ganzheitsmedizin zugunsten des "amerikanisch- orientierten" Spezialistentums preisgegeben, zweitens war man/frau immer mehr auf Gewinne aus, wobei das Gesundheitswesen in zunehmendem Maße Objekt von Profit wurde, und drittens das Konsumverhalten der Bevölkerung, das den Prozentsatz an "zivilisationsbedingten Erkrankungen" drastisch steigen ließ.

Hameln

Solche Geschichten hört man immer wieder. "Wir hatten ein gutes Krankenhaus. Zwar war nicht alles perfekt, aber die Patienten wurden hervorragend betreut, die Ärzte und das andere Personal setzten sich sehr motiviert ein. Die Zusammenarbeit war gut. Das heißt, wenn eine Schwester ausfiel, wurde ihre Arbeit ohne Murren von anderen übernommen. Dann kam "der Manager". Er sollte alles nach dem "Profitprinzip" umorganisieren. Alles sollte effektiver werden, zum Wohle der Patienten, versteht sich.... Was ich jetzt sage, entspricht den Tatsachen. Innerhalb eines halben Jahres war die Motivation, Menschen zu helfen, dahin und damit die Arbeitsfreude; von der spontanen und oft uneigennützlichen Zusammenarbeit war nichts mehr zu spüren; die Patienten fühlten sich vernachlässigt; der Stress und der Ausfall von Personal nahmen logarithmisch zu, während letztlich viele kündigten. Jetzt sind wir total überfordert und fragen uns, wie lange wir das noch aushalten können".

Trier

Wir, das deutsche Volk, sehen überhaupt nicht ein, weshalb wir nicht zu einer Top-Gesundheitsfürsorge zurückkehren können. Weil wir die Ursachen kennen, ist die Therapie einfach. Etwa 70% aller chronischen Krankheiten hängen mit der Lebensweise zusammen, sie sind von einer gesunden Lebensweise positiv zu beeinflussen. Unser eigener "Persönlicher GesundheitsPlan in 10 Schritten" ist dafür ein Beispiel.*  Da kein Arzt für uns kochen wird und auch keine Übungen für uns machen kann, sind wir bei der gesunden Lebensweise auf uns selbst angewiesen. Bei unseren Gesundheitsbemühungen steht Selbsthilfe also im Vordergrund. Breite Teile der Bevölkerung haben das längst verstanden und bringen die verschiedenartigsten Initiativen in die Praxis, wie Ernährungsberatung, Fußsohlen- reflextherapie, Shiatsu Massage, Kräutertherapie usw. usw . Das Paradigma liegt auf Optimierung von Gesundheit und Vitaliät statt Symptombekämpfung. Dies alles soll vom Staat unterstützt werden, u.a. durch gesundheitliche Aufklärung für Familien, in Schulen, in Betrieben, in Organisationen. Viele Freiwillige die sich für die Gesundheit und alles was damit zusammenhängt, begeistern, sind aufgefordert sich selbstlos einzusetzen....

* www.vitalworld.org

Hannover

Wir nennen unser System das 3-Echelons- oder das konzentrische System. An der Basis (im inneren Kreis) steht also die Selbsthilfe. Wenn das unzureichend ist, dann ist es logisch, daß ein kranker Mensch zuerst dort hingeht, wo sein oder ihr Selbstheilungsvermögen stimuliert wird. Die Vitalität des eigenen Immunsystems, ist das nicht unser größtes Kapital? Es liegt jedoch unter dem Beschuß der allgemeinen Verseuchung durch Gift und Strahlung. Daher müßen wir alles tun, um unsere Immunlage zu verbessern. In der Praxis erzielt Stimulierung der eigenen Abwehrkräfte gewöhnlich sehr überzeugende Resultate. Viele dieser Methoden, wie Naturheilverfahren, Homöopathie, Akupunktur, Ayurveda, Anthroposophische Medizin, wenden Entgiftung und Stoffwechselumstimmung an, wodurch der Organismus insgesamt an Vitalität zunimmt. Diese Möglichkeit muß genutzt werden. Es ist die richtige Haltung dem Patienten gegenüber und deswegen ethisch verpflichtend. Wir nennen diese zweite Stufe das Echelon der Ganzheitsmedizin. Wie bei der Selbsthilfe soll diese Stufe vom Staat unterstützt werden.

Heidelberg

Natürlich hat die Ganzheitsmedizin auch ihre Grenzen. Bei allen komplizierten Fällen, chronischen Krankheiten in den letzten Stadien, akuten Situationen, Unfällen, Rehabilitation, schwierigen Entbindungen usw., kommt frau/man nicht ohne die Technologische Medizin aus. Es ist unser drittes und letztes Echelon. In der Praxis heißt das, daß wenn die Ganzheitsmedizin nicht ausreicht, Zuflucht zur Technologischen Medizin genommen wird. Man schätzt, daß in unserem neuen System, wo der Nachdruck klar auf den ersten zwei Echelons liegt, die Technologische Medizin nur noch zuständig ist für 15-20% aller Krankheitsfälle. Ein großer Teil der Kosten kann eingespart werden. Insgesamt ist unsere Neue Gesundheitsfürsorge ein gewaltiger Durchbruch in Bezug auf Qualität, Effektivität, Kostenreduktion, Organisation, die Motivation des Gesundheitspersonals und die Lebensfreude bei den Patienten. Optimismus breitet sich nach allen Seiten aus. Gesundheit ist wieder Top-Priorität geworden! Die Menschen können sparen, indem sie gesund bleiben, können ihre Prämie in einem Sparkonto festlegen und so Prozente bekommen. Das hört nur zeitlich auf, während sie betreut werden müßen. Was sie an Versicherung zahlen müssen, ist ein Bruchteil des Betrages den sie jetzt bezahlen. Die hohe Kosten, die doch fast alle in den Taschen der Pharma-, der Versicherungskonzerne und Medizintechnikbetriebe fließen, sind für immer Vergangenheit.

Die Neue Gesundheitsfürsorge:
die drei Echelons von Selbsthilfe, Ganzheitsmedizin und Technologischer Medizin
In dieser Reihenfolge

Heilbronn

6.

DIE NEUE GESELLSCHAFT
Die GemeinschaftsDemokratie

Ein willkürlicher Haufen Menschen der durch Machtsmittel von außen in Schach gehalten werden muß. Diese Vorstellung wurde damals aus dem Kopf eines zynischen Sozialhistorikers - wie sonst - nämlich Thomas Hobbes, eines Engländers, geboren. Er traute dem Volke kein erwachsenes und reifes soziales Benehmen zu. Deswegen verlegte er die Macht ganz auf den Staat, auf Kosten der Gemeinschaft, versteht sich. Seitdem sind die abendländischen Demokratien nach den "Richtlinien" von Hobbes organisiert, der allmächtige Staat auf der einen Seite und die entmachtete Gemeinschaft auf der anderen. Diese Vorstellung stimmt jedoch nicht überein mit den Ideen die die Deutschen ursprünglich von der Gesellschaft hatten. Bei ihnen stand nicht das entfremdete Individuum im Mittelpunkt, sondern Individuen sind in einer politisch-aktiven (souveränen) Gemeinschaft eingebunden, ein Konzept, das nach dem zweiten Weltkrieg weitgehend verlassen wurde. Daß die Nazis die Gemeinschaftsidee mißbrauchten, heißt jedoch nicht, daß die Gemeinschaft an sich ausgedient hat. Im Gegenteil! In dieser Zeit der raschen Vereinzelung, die bald in Chaos ausmünden kann, hat die Wiederherstellung der Gemeinschaft höchste Priorität.  

Heilsbronn

Die Demokratie soll sich immer wieder erneuern, sonst verfällt sie. Genau das kann man/frau heutzutage beobachten. Wir kommen heute der Weimarer Republik sehr nahe, denn die Politik ist verludert durch die politischen Parteien. Diese haben in der deutschen Verfassung eine große Bedeutung bekommen, um die Bundesrepublik gegen eine neue Diktatur zu schützen. Jetzt hat sich dieser Schutzmantel in das Gegenteil verkehrt. Politische Parteien untergraben die Gesellschaft, weil sie 1. das Volk nicht vertreten 2. sich total von den Wirtschaftslobbies dominieren lassen, 3. wodurch sich überall Korruption einschleichen kann 4. weil sie nur in der eigenen Machtsposition bzw Karriere interessiert sind  5. die Demokratie  unterminieren   6. der nötigen Schlagkraft entbehren 7. und unbewußt oder bewußt auf eine (technologische) Diktatur hinsteuern. Sie verursachen nämlich ein solches Chaos, daß sie letzten Endes sagen "müssen": "leider" geht es so nicht länger, wir brauchen "totale Kontrolle". (Man sieht es schon vor sich: "Wollt Ihr die Totale Kontrolle? JAAAA!). Dieses Problem ist so akut, und es wird sich "von innen her" nicht bald ändern, daß die Bürger wohl gezwungen sind, über eine Systemänderung nachzudenken. Keinesfalls ist damit eine Verabschiedung von der parlementarischen Demokratie gemeint. Ganz im Gegenteil: wir, das Volk, müssen die Demokratie retten. Wir tun das dadurch, daß wir das parlementarische System auf alle Ebenen der Gesellschaft bringen: auf die Straße, in das Viertel, in die Kommunen, in den Kreis, in das Land und in die Neue Europäische Union (siehe später).

Hildesheim

Deutschland hat hier seinen eigenen großen Vordenker: Johannes Althusius (1557-1638), ein vermutlich "illegaler" Sohn des Grafen von Sayn-Wittgenstein. Er lebte in einer Übergangsphase, wo das Heilige Römische Reich Deutscher Nation immer mehr in die einzelnen Territorialstaaten überging. Er war Calvinist, Lektor an der Herborner Reformierten Akademie und später Oberbürgermeister von Emden. Er galt als Bewunderer des niederländischen Befreiungskrieges. Sein Werk "Politica" wurde mehrfach neu aufgelegt, jedoch später vergessen. Am Anfang des 20. Jahrhundert wurde es wieder aufgegriffen. Und es ist bekannt, daß der amerikanische Präsident Jefferson eine große Begeisterung für ihn hatte. Es gibt in Deutschland eine Althusiusgesellschaft, die verschiedenene wissenschaftliche Abhandlungen veröffentlicht hat. Dieser Althusius hätte uns heute eine ganze Menge zu sagen. Er ist der Befürworter all dieser politischen Strömungen, die es in der Vergangenheit auch gegeben hat, die aber durch Absolutismus verschiedener Art nie eine Chance hatten, sich zu beweisen. Sein System ist so logisch, selbstverständlich, "organisch" und effektiv, daß es eine Wohltat ist, darüber etwas zu lesen.

Homberg

Also kommen wir zur Sache! Was wir brauchen, ist eine Demokratie, die vom Volke ausgeht, nicht von den Parteien. Also muß man diese durch das Volk ersetzen. Um das zu erreichen, hätte Althusius uns vermutlich folgendes vorgeschlagen. Das Individuum ist souverän, also leistet es seinen Beitrag zur Gesellschaft. Was es nicht machen kann, wird an die Familie delegiert. Die Familie ihrerseits macht, was sie machen kann, alles andere wird an die Straße delegiert. Die Straßengemeinschaft macht, was in ihrem Vermögen liegt, alles andere wird dem Viertel übergeben. Auch das Viertel führt aus, was in seiner Kompetenz liegt, der Rest der Aufgaben wird der Kommune anvertraut. Und das geht nun weiter: von der Kommune zum Kreis, vom Kreis zum Land und vom Land zum Staat (und vom Staat zur - neuen - Europäischen Union). Das Ganze ist äußerst "organisch" organisiert. Vertreter der Familien bilden das Straßenparlament, Vertreter der Straßen das Viertelparlament, Vertreter der Viertel den Gemeinderat usw. usw bis zum Bundestag. Das Einzige, was sich im Bundestag ändert, ist, daß die Vertreter nicht von den Parteien, sondern aus der souveränen Gemeinschaft stammen*.

* Der BundesRat, der ja eine Ewigkeitsklausel hat, kann unverändert seine Aufgaben weiter wahrnehmen. Althusius würde ihr dabei einen "Lehrersfunktion" zusprechen: Überwachung des Systems der GemeinschaftsDemokratie, während der BundesTag so wie heute ein Verwaltungsgremium ist .

Kevelaer

Weshalb ist die GemeinschaftsDemokratie souverän? Nun, erstens weil sie von unten nach oben aufgebaut ist. Jeder Bürger setzt auf seinem Niveau seine Verantwortung für das Ganze in die Praxis um. Er/sie ist dadurch in ein Selbstbestimmungsgebilde eingebunden, das alles auf der Basis von Freiheit und Freiwilligkeit. Das heißt, daß er/sie selber entscheidet, in wieweit er sich beteiligen will. Es ist das Prinzip der Subsidiarität. Dieses Prinzip beinhaltet, daß jedes Echelon, angefangen beim niedrigsten, und selber entscheidet, was unter seiner Kompetenz fällt, ohne Einmischung der "höheren" Echelons. Also zB die Straße stellt fest, was für Verantwortungen sie im Interesse des Ganzen! selber auf sich nehmen kann. Das wird in freier Entscheidung vom Straßenparlement festgestellt. Das Viertel oder gar die Kommune darf sich da nicht einmischen. Die gegenseitige Abstimmung zwischen den Echelons, selbstverständlich eine Kernaufgabe, erfolgt durch die Straßenvertreter, die im Viertelparlement ihren Sitz haben. Kompliziert und Zeitverschwendung? Überhaupt nicht. Denn erstens arbeitet ja jeder sowieso eine halbe Woche für die Gemeinschaft (siehe Kapitel 4), zweitens hat die Wiederherstellung der Gemeinschaft die höchste Priorität, ist ein Ziel an sich und drittens gibt es viele praktische Vorteile.

Kleve

Während die niedrigen Stufen auf der Basis des Konsens miteinander reden und sich entscheiden, fängt eine zweidrittel Mehrheit erst beim Land an. Dadurch ist man/frau gezwungen, intensiv einander zuzuhören, einander zu verstehen, zu ertragen und zu schätzen. Ein besseres System zur Förderung der Integration gibt es wohl nicht. Das Gemeinschaftsleben, die Kooperation und die Lebensfreude werden "logarithmisch" zunehmen. Aber nicht nur das. Eine enge Zusammenarbeit garantiert Stabilität gegen den allgemeinen Verfall. Ohne Gemeinschaft gibt es bald nichts worauf man/frau zurückfallen kann. Zweitens fördert sie die Sicherheit. Was kein Polizeisystem in der Welt schaffen kann, schafft die selbst-organisierte  Gemeinschaft, dadurch daß jeder jeden kennt, daß jeder die Sicherheit im Auge hat, daß (potentielle) Verbrecher eher erkannt werden und der Justiz übergeben werden können. Auch schützt eine enge Gemeinschaft gegen die "Raubüberfälle" der Großkonzerne, die, wie wir alle wissen, die örtliche Situation nur benutzen, um Gewinne zu machen um sich einfach davonzumachen, und der Gemeinschaft ihren Müll aufhalsen. Betriebe können sich niederlassen, jedoch nur mit Erlaubnis der souveränen GemeinschaftDemokratie, aber die im Gegensatz zu den politischen Parteien sich nicht bestechen läßt.... und gemäß ihren Vorschriften. Denn sind die Parlamente einmal gewählt worden, haben sie die Befügnis, den niedrigen Echelons ihre Gesetze "aufzuzwingen", aber nur für die Bereiche, die die Echelons selber in Freiheit und mit souveränem Beschluß der höheren Gewalt übergeben haben!

"Passion für Europa" entsteht erst dann, nachdem man Herr(In) in der eigenen Region geworden ist

Köln

So entsteht eine Pyramide von unten nach oben, mit der bürgerlichen Selbstentscheidung auf allen Echelons. In der Pyramide von oben nach unten, respektieren die Bürger die Gesetze die sie selber in Kraft gesetzt haben und gehorchen ihnen. Es ist ein System vom Volk durch das Volk, derartig, daß Freiheit, Verbundenheit, Kooperation und Solidarität auf freiweilliger Basis zustande kommen. Ohne "Diktatur des Proletariats", ohne "Diktatur der Wirtschaft", denn letztere hat sich in Deutschland und Europa schon lange etabliert. Alle Lebensbereiche sind ja zunehmend vom Kommerz dominiert: die Regierung, das Parlament, die Freiberufler, die Wissenschaft, das Gesundheitswesen, das Schulsystem, die Medien, die Kunst, die Justiz, das Militär, die EU, ja was eigentlich nicht? Diese Entwicklung muß, koste was wolle, gestoppt werden. Wirtschaft wird neu organisiert - nach den Prinzipien der Subsidiarität (Kapitel 4) - wobei die etwa 70 Regionen in Europa autonom und Selbst-Souverän werden. (Schon in 1992 veröffentlichte der bekannte holländische Bierbrauer A. Heineken eine Schrift, worin er Ähnliches vorschlug für u.a. Wales, Schottland, Nord-Italien, Katalonien, die deutsche Länder, Schlesien, Pommern, Flandern, Wallonien, die französchen Regionen, wie die Bretagne und viele andere). Es könnte hinauslaufen auf eine "Europäische Union der Autonomen Regionen"**. Man/frau sollte alles kleiner machen, auf den niedrigsten Ebenen Selbstsouveränität einführen, während die Gesamtkommunikation vom "Commonwealth" (also von einer Neuen EU**) gewährleistet wird. Ist es nicht so, daß jetzt schon in der Welt die Kleinstaaten! (Luxemburg, Schweiz, Niederlande, Tschechien, die Baltischen Staaten, Slovenien, Singapur, Hong Kong, Costa Rica) .... die friedvollsten und auch die wohlhabendsten sind? Wäre Hitler bloß Diktator von Bayern gewesen, hätte er nie die Macht gehabt, Europa zu zerstören.

* http://www.bayern-wolln-mer.net/heineken_europa_franken.jpg

** Als "Vorläufer" unseres Modells könnten sowohl das "Heilige Römische Reich Deutscher Nation" als auch das "Ottomanische Reich" dienen. In beiden Strukturen hatten die Regionen einen hohen Grad von Autonomie. "Kleinstaaterei" soll heutzutage also durchaus positiv bewertet werden! In der Gegenwart weist die Schweiz mit ihren Kantonen in die richtige Richtung. Also Umdenken ist gefragt!

Kalkar

"To be in control or to be controlled,
that is the question"

Durch das Verschmelzen der Neuen Wirtschaft (Kapitel 4) mit der GemeinschaftsDemokratie wird der Schwerpunkt des Lebens wieder zur Grundlage. Es heißt, daß zwischenmenschliche Aktivitäten überschaubar, von den Menschen selber angeregt, organisiert und kontrolliert werden. Zusätzliche Maßnahmen wie regionales Geld und Tausch werden ihren berechtigen Platz haben. Wichtig ist auch, daß das Steuersystem der neuen Situation angepaßt wird. Das Neue Prinzip wäre: die Steuern fließen zuerst zu den Basisechelons: Straße, Viertel, Kommunen. Die nehmen, was sie brauchen. Was sie nicht brauchen, wird den höheren Behörden übergeben. So wird die unmittelbare Existenz der Menschen am besten gewährleistet. Öffentliche Projekte - kleine und größere - werden zu einem erheblichen Teil von den Menschen selber realisiert. Arbeitet nicht jeder Bürger die Hälfte der Woche sowieso für die Gemeinschaft? (Kapitel 4). Schon deswegen können die Steuereinnahmen gesenkt werden. Denn nicht durch Geld, sondern durch Arbeit leisten wir unseren Beitrag zum Allgemeinwohl. Außerdem - und das ist sehr wichtig - da das Gemeinwesen (der neuen EU) sowieso aus kleineren Einheiten (Autonomen Regionen) besteht - wird es nie mehr einen Superstaat geben, der ungeheuer viel Steuergelder bekommt um damit Großwahn-Projekte realisieren kann. Es wird kein Geld für das Militär geben. Demzufolge wird die Möglichkeit von Krieg sehr gering. Wie schon im Kapitel 4 erörtert, werden die Großbetriebe, von denen es logischerweise einige geben wird, von der souveränen Gemeinschaft kontrolliert. Die Menschen- bzw naturfeindliche Produktion, (Genmanipulation, Pestizide, Chemie, "Medikamente") neben allem Überflüßigen das wir nicht wirklich brauchen, die 50 verschiedenen Typen Staubsauger, jedes halbe Jahr ein neues Auto, eine unübersehbare Reihe Yoghurtsorten, wird so drastisch heruntergebracht.

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Königslutter

Die "freie Diktatur" der souveränen Gemeinschafts- Demokratie ist das beste System, das je ausgedacht worden ist. Das Prinzip der Subsidiarität steht dabei im Mittelpunkt. Ironischerweise haben Staaten es beim Vertrag von Maastricht schon als leitendes Prinzip der EU anerkannt und als solches festgelegt, sie haben bloß "vergessen", es auch auf niedrigen Stufen der Gesellschaft anzuwenden. Auch gibt es Subsidiariät "common practice" in der Dritten Welt, wo auf Dorfniveau ohne Einmischung "von oben" Entscheidungen getroffen werden. Papst Leo XIII hat sich in einer Schrift ebenso für die Subsidiarität in der Gesellschaft ausgesprochen, und auch Freidenker/ Quaker wie Kees Boeke, Erzieher der holländischen Königskinder, haben sich ebenso dafür eingesetzt (Siehe: "Soziokratie").* Dieses Manifest fällt also nicht aus heiterem Himmel. Es kommt genau zu einer Zeit, wo wir es dringend benötigen. Es ruft deshalb jeden auf, die GemeinschaftsDemokratie von nun an in Gang zu setzen, richtig.... anzufangen mit dem Individuum, der Familie, der Straße, dem Viertel, der Kommune, dem Kreis, dem Land und dem Staat, der später in die Neue Europäische Union übertreten wird.... Viele werden sich dahinter stellen können: Beamte, Akademiker, Selbstständige, kleine und mittelständige Unternehmer, Senioren, Frauen, die Jugend, aber auch Grüne, Linke (allgemein), Konservative, Vertriebene, und wer weiß, auch Großbetriebe, die sich zur sozialen Wirtschaft bekennen. Ist das Gerüst einmal hochgezogen, können Sachkundige wie Juristen, Anwälte, Politikologen, Rechtswissenschafler sich um die Details kümmern bzw dem neuen Rechtstaat eine gesetztliche bzw verfassungsgemäße Grundlage verschaffen 

* Eine weitere Erörterung in meinem Buch "Die Selbst-Souveräne Gesellschaft" (Leider erst in Holländisch)

Konstanz

7.
DIE NEUE FRAU/DER NEUE MANN

Dieses Thema ist von mir an verschiedenen Stellen ausgiebig erörtert worden. Deswegen habe ich hier nur Teile aufgeführt, um eine Übersicht zu vermitteln. Das ist zugleich der Grund, weshalb es den Eindruck macht nicht sehr zusammenhängend zu sein. Auf der website fügt sich alles zu einem logischen Ganzen.

Seit unsere Gesellschaft sich in einer Dauerkrise befindet, streiten "Gender" Studien über die "Identität" von Frauen und Männern und ihr Verhältnis zueinander und zu der Welt. Geschichtlich/mythologisch ist es die große Frage, ob es am Anfang ein Matriarchat gegeben hat. Darunter versteht man/frau eine Gesellschaft, in der Mütter und Frauen eine zentrale Position einnehmen. Diese Frage scheint so heikel zu sein,....daß sie an vielen Instituten gar nicht erörtert wird. Ist die Überlegenheit des Mannes denn so "natürlich?". Selbstverständlich nicht, denn auch in patriarchalischen Zeiten ist die Vorrangstellung der Mutter innerhalb der Familie nicht zu leugnen. Bis zum heutigen Tag übergeben viele Männer zB ihr verdientes Geld der Frau, die danach bestimmt, wie es ausgegeben wird. Der Mann behält bloß ein Taschengeld. Weil es im Matriarchat hauptsächlich um (sozio)-ökonomische Macht der Mütter geht, ist obengenanntes gar nicht unwichtig. In der Geschichte sind jedoch mehere Anweisungen zu finden für eine weibliche Vormacht. Über die Religion ist schon ausführlich berichtet worden (Kapitel 1 bis 3). Zehntausende! Jahre lang war Kosmische bzw ErdenMutter als das Ultime bzw die zentrale Gottheit. Diese Tatsache reicht um anzunehmen, daß deswegen Mütter und Frauen in der Gesellschaft (Sippen) hoch geachtet waren. Und in der Tat, viele Studien haben das bestätigen können.

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Freiburg iB

Die Schwierigkeit ist, daß "die Geschichte" angefangen hat mit der Schrift. Und die wurde von den Männern erfunden. Das heißt, daß alles, was auf diese (schriftliche) Weise zu uns gekommen ist, von Männern bestimmt wurde. Um zu wissen, was tatsächlich stattgefunden hat, müssen wir also "zwischen den Zeilen lesen". In Sumerien gab es Priesterinnen der MutterGöttin. Sie wurden "Jungfrau" genannt. Das hatte nichts mit einem intakten Hymen zu tun. Es bedeutete dagegen, daß sie unabhängig, nicht einem Mann untergeordnet waren. Schon die erste Eva - Lilith - weigerte sich Adam unterzuordnen. Sie wurde deswegen von "Gott" verdammt und aus dem Garten Eden verbannt. Später wurden die Priesterinnen durch männlichen Priester ersetzt. Es ist interessant daß die islamischen Priester der Ka'aba in Mekka bis zum heutigen Tag "Söhne der Alten Frau" (Beni Schaybah) genannt werden.....Weiterhin ist bekannt, daß zB kanaanitische Frauen in Frauengruppen lebten, bis in die Zeit Jesu! Denn sagt man/frau nicht auch von Maria - Mutter Jesu - daß sie mit ihrer Mutter, Schwestern und Tanten lebte? Ihr "Mann" Joseph war bloß zugefügt. Gezeugt wurde Jesus vom "Heiligen Geist", der, wie bekannt, die Ursprüngliche Große Mutter symbolisiert. Das unterstreicht, daß das Göttliche aus Ewig-Weiblicher Parthenogenese und nicht aus einem Manne hervorkommt. Änlich sind die Beschreibungen der Frauengruppe um Jesus. Dabei spielt Maria Magdalena eine Hauptrolle als unabhängige Frau, mehr noch, als kanaanitische Priesterin verkörpert sie die Alte MutterGöttin mit Jesus als ihren Sohn/Liebhaber. (Später sollte die Kirche sie ersetzen, indem sie Maria als MutterGottes ausrief).

Soest

Aber auch soziologisch/ethnologisch ist es unumstritten, daß es vielerorts "Erinnerungen" an eine feminine Gesellschaftsstruktur gibt. Viele Völker leben immer noch nach matriliniären Prinzipien, zB die Menangkabau auf Sumatra. Dort werden Namen und Besitz durch Frauen weitergegeben. Mittel- und Südamerika lebt traditionell mit einer Frauengruppe als Mittelpunkt der Familie. In solcher Matrifokalität, fügt sich der Mann in die Gruppe seiner Frau ein statt umgekehrt. Die Stadt Juchitan in Mexiko lebt noch immer so. Die Frauen sind in sozio-ökonomischer Hinsicht überlegen, sie bestimmen den Geldverkehr und den Handel. Noch am meisten intakt sind Überbleibsel der "Frauenkönigreiche" in Süd-China. Das bekannteste Volk ist das der Mosuo. Meine Frau und ich waren dort im Sommer 2011. Soziale Autorität und Besitz werden von Müttern auf Frauen übertragen, übrigens in Zusammenarbeit mit den "Großonkeln". Das Ergebnis ist (war) eine geglückte Gesellschaft. Heutzutage ist leider vieles in Verfall. Mehr darüber: LINK "Mosuo" 

Nürnberg

Es gibt zwei unterschiedliche Wege der Emanzipation. Der eine nenne ich die P-Emanipation (patriarchal), der andere der M-Emanipation (matriarchal). Bei der ersten handelt es sich um Frauen die "dem Manne gleich sein wollen". Denen stört es also nicht, daß sie ihre Emanzipation innerhalb des Patriarchats (P) suchen. Diese Frauen sind also nicht oder kaum systemkritisch. Da sie obsessiv mit ihrem eigenen Erfolg beschäftigt sind, sehen sie nicht ein, daß sie in eine kapitalistische,  extrem kompetitive, menschen- und frauenfeindliche Falle gelaufen sind.  Es sind diejenigen, die zugunsten ihres Egos, ihrer Karriere und ihres Berufs, ihr Familienleben vernachlässigen. Viele verlieren mit  ihrer traditionellen "Power-Base" - Partner, Familie, Kinder und Haus - auch ihr inneres Gleichgewicht, Glück, Kraft und Weisheit. In der Tat: wie Männer. Tragischerweise gelingt Ihnen den Aufstieg ins Berufsleben nicht so wie sie es sich vorgestellt hatten. Sie bleiben irgendwo stecken mit Frust, Einsamkeit und Burn-out. Sie sind doppelte Verlierer. Am Ende haben sie nichts mehr, sie stehen vor dem Nichts.

Alice Schwarzer hat die Frauen in den Armen des Patriarchats/Kapitalismus getrieben. Sie hat nur das Männliche in der Frau emanzipiert. Deswegen genießt sie eine so große Beliebtheit bei der Obrigkeit....Also wird das Weibliche in der Frau durch Emanzipation à la Schwarzer weiterhin unterdrückt. (Hasst A.S. ihre eigene Weiblichkeit?). Ergebnis: moderne Frauen die nur  in ihre eigene Ego-Karriere interessiert sind und sich deswegen ohne Vorbehalt bzw Kritik an das heutige selbstzerstörerische Habsystem konformieren. Emanzipation der Frau (und Mann!) als ganzheitliches Wesen impliziert dagegen eine radikal frau (und mann) freundliche Gesellschaft. 

Die "Emanzipation", alles ein Irrweg? Frauen sollten niemals ihre "Power-Base" aufgeben. Denn dort liegen ihre Wurzeln, die in allen Umständen Stabilität, Sicherheit, Glück und Wohlstand garantieren. Nur sollen diese allerdings neu gestaltet werden, denn "nur Hausfrau sein" ist (für die meisten) selbstverständlich zu wenig. Die Freiheit und die Karriere sollen in der Erweiterung der Familie und nicht in ihrer Aufhebung gefunden werden. Erweiterung, konzentrische Kreise machen, statt des Einen aufgeben für das Andere, also. (Dieses Modell kann man/frau in einem chinesischen Text des 4.Jhrh vor unserer Zeitrechnung zurückfinden. Sie heißt "The Great Learning"*).Ganz konkret: die Frauen (Mütter) sollten sich solidarisieren. Sie gründen eine Straßengemeinschaft. In der neuen Gemeinschaft ergreifen die Frauen die Initiative. Aufgaben werden verteilt, so daß jeder Zeit für Initiative, Arbeit, Kreativität und Entwicklung bekommt. Mit der weiteren Erweiterung der Gemeinschaft in Straßen, Vierteln, Kommunen, Kreisen, Ländern, kann ein endloses Spektrum von Möglichkeiten kreiert werden. Diese M-Emanzipation kennt keine Verlierer. Sowohl Haus- und Familienleben, als auch Berufsleben ergänzen einander, statt einander auszuschließen. 

*Link "The Great Learning"

Das überaus Dramatische in unserem "modernen" Leben ist die immer weiter fortschreitende Kommerzialisierung unseres täglichen Lebens. Sie hat sich schon so tief eingefressen, daß es auch unser Privatleben weitgehend bestimmt. Der Kapitalismus zielt rücksichtslos drauf hin, alle Menschen zu Konsumsklaven zu degradieren. Dieser Kollektivsucht sind schon längst unzählige "Seelen", Beziehungen, Familien, Jugendliche und Gemeinschaften zum Opfer gefallen. Neben der allgegenwärtigen Werbung werden zielstrebig menschliche Bindungen zerstört. Denn "Gemeinschaft", in welcher Form auch immer, steht dem maximalen Profit im Wege. An eine Familie aus fünf Mitgliedern verkauft man eben bloß einen Fernseher, ein Sofa oder Auto. An fünf Singles dagegen verkauft man das ein fünffache! Deswegen all diese Propanganda für "Unabhängigkeit", individuelle "Freiheit", "alles so, wie Du es "selber" möchtest", "nur für Dich", "jeder kann reich werden" usw. usw.* Das dafür ein Preis bezahlt wird, interessiert wohl die Wenigsten unter den Geldmachern. Und daß auch hauptsächlich Frauen davon betroffen werden, noch viel weniger. Frauen leiden inzwischen in großem Stil an innerer Zersplitterung, angehäufter Verantwortung, Identitätskrisen, Schwierigkeiten mit dem Partner, die Sorge um die Kinder, Stress am Arbeitsplatz, finanzieller Not. Das endet schließlich in Verzweiflung, Depression und Burn-Out

* Der letzte "Trend" (Trick) des (US) Kapitalismus ist die "Polyamorie", die Propaganda für eine Gesellschaft die NUR aus Singles besteht....

Landshut

Keine Diskussion über "die Frauenemanzipation" oder "Gender" kann es sich mehr erlauben, an der obengenannten Situation vorbeizugehen. Leider wurde in den letzten Jahrzehnten genau das gemacht: Feminismus - in Deutschland unter der Leitung der "allgegenwärtigen" Alice Schwarzer - war nur danach bestebt, die Frauen den Männern gleichzuschalten. Nun ist die zu grunde liegende Bestrebung nach persönlichem Empowerment mehr als berechtigt. Unabhängigkeit, das Recht auf eine Karriere und einen gleichbezahlten Job, Entscheidungsfreiheit in den verschiedenen Bereichen des Lebens, die Bestimmung über den eigenen Körper haben, sexuelle Freiheit.... sind AN SICH Dinge, womit jeder wohldenkende Mensch einverstanden sein wird. Was frau "übersehen hat" ist jedoch, daß dies alles in einer kapitalistischen Männerwelt schwierig oder gar nicht zu realisieren ist. So kommt es, daß alles Symptombekämpfung geblieben ist. Ja, es gibt Frauen an der Spitze, aber sie bezahlen die Stellung mit Zerrüttung ihrer Seele (und schlimmer), ja es gibt Frauenhäuser, wo vergewaltigte Frauen ein Zuhause auf Zeit finden können. Das Problem selber bleibt jedoch bestehen, ja, viele Frauen und Mädchen haben einen Job, der jedoch schlecht bezahlt wird. Es ist erschütternd und schmerzlich, wie ins Besondere die Frauen sich ohne Vorbehalt der Konsumgesellschaft ausgeliefert haben. Ich denke zB an ihre Rolle in der Werbung, das ungebremste Shopping, ihre "unterstützenden Wohlfühlrollen". "Die Zukunft gehört den Frauen", bekommt so einen bitteren Beigeschmack!

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Landshut

Bald wird die Zukunft jedoch nicht mehr "rosig" aussehen. Verwirrung, Desintegration, Chaos und Gewalt werden stark zunehmen. Statt von politisch- wirtschaftlichen Kräften abhängig zu bleiben - kein Staat wird sich um die Menschen kümmern - haben wir keine andere Wahl als aufeinander zuzugehen. Keine Sorge, die Not wird eine neue Solidarität erzeugen. Aber wie sollen wir sie gestalten? Ohne neue Gesellschaftsstruktur wird es keine Sicherheit geben. Unter diesen Umständen müssen wir zurück zum Ursprung, um dort unsere wahre Identität zu finden. Nur wenn wir uns in unserem Wesen verwurzeln, können wir standhalten. Es geht darum zu entdecken, wer wir wirklich sind, danach können wir unsere Aufgaben besser gestalten. Nun, die Spiritualität macht es uns klar: tiefinnerlich sind "wir" göttlich bzw werden wir getragen vom Ewigen Licht. In der Praxis machen wir den inneren Schritt von der Ich (Ego) Identifikation zu unserem inneren Beobachter. Heute wird das Achtsamkeit genannt. Das ist jedoch erst der erste Schritt. Es mündet in der Erleuchtung, die sich ihrerseits auflöst in die Absolute Leere oder "Kosmische Gebärmutter". Wesentlich ist zu begreifen, daß je mehr das Bewußtsein sich erweitert, das Ego verschwindet. Bewußtwerdung ist Neugeburt und der Tod des Ego. Deswegen ist "Stirb und Werde" (J.W. Goethe) ein universelles Prinzip (Siehe Kapitel 1-3). Es ist das Kennzeichen des "Neuen Menschen" mit Liebe, Mitgefühl und Kraft als Fundament.

Mainz

Im Mittelpunkt steht das Kosmische Gesetz. Es sagt aus, daß alles ständig "stirbt" und "wiedergeboren" wird. Tod und Wiedergeburt garantieren zusammen ein dynamisches Gleichgewicht. Dies wird auch Mutters Lebensnetz genannt. Während unseres eigenen Lebens sind wir ein Teil dieses Netzes. Für unsere spirituelle Praxis heißt das, daß es nach der Geburt des Neuen Selbst noch einen weiteren Schritt gibt, nämlich wieder Teil des Ganzen, des Himmels, der Erde und der (neuen) Gesellschaft, zu werden. Das Vertikale "inkarniert" sich in das Horizontale und wird so fruchtbar. Unser Leben auf Erden wird so ein direktes Spiegelbild des Kosmos. Warum ist das wichtig? Die Antwort lautet: nur so ist unsere Resonanz mit den kosmischen Kräften optimal. Wir leben nicht mehr, oder nicht ausschließlich, aus unserer eigenen begrenzten Ego-energie, sondern sind dauernd an der kosmischen Quelle angeschlossen. Männer und Frauen erfahren hier unterschiedliche Akzente. Das "Stirb und Werde" ist bei Frauen hauptsächlich körperlich. Es findet seinen Ausdruck im menstruellen Zyklus. Weil Männer ein größeres Ego haben,....ist für sie das "Stirb und Werde" vornehmlich ein spiritueller Prozeß. Das gilt übrigens auch für viele moderne Frauen die sich mit ihrem männlichen Ego identifiziert haben.....Im allgemeinen haben Frauen jedoch eine Veranlagung, die sich viel stärker als bei Männern auf Beziehung und Verbundenheit konzentriert. Sie sind deswegen inniger mit dem Lebensnetz, kosmisch und irdisch, verbunden.

Regensburg

Es ist unglaublich, aber dieses kosmische Modell ist zugleich DAS Modell, das wir heute so dringend brauchen. Denn unsere Zukunft ist gefährdet, und die schwachsten Glieder sind Mütter und Kinder. Deswegen sollen sie in der neuen Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Bedingung ist, daß die Mütter sich solidarisieren. Sie sollen die Basis einer neuen Gemeinschaft werden. Das kann in der Straße anfangen, dadurch daß Frauen sich gegenseitig unterstützten bei Aktivitäten von gemeinsamem Interesse. Um diese Kerngruppe herum schließen sich Ehemänner, Partner, Freunde an. Die heutige Lage mit den vielen alleinerziehenden Frauen (mit ihren Geliebten) lädt gerade dazu aus (....). Denn sie sind flexibel um sich einer neuen Situation anzupassen. Oft haben beide Geschlechter mehrere Beziehungen. Noch finden jedoch fast alle auf individueller Basis statt, Unverbindlichkeit ist hier die Regel. Unter dem Druck der Umstände muß sich das jetzt ändern. Die Mütter müssen Überzeugungsarbeit leisten, um ihre Partner in ein neues Zusammenlebensmodell einzubinden,  so daß ein neues Kollektiv entsteht, das einer modernen Sippe. In dieser neuen Gemeinschaft haben die Mütter die letzte Entscheidungsbefugnis in Sachen sozialer Organisation, Besitz und Verteilung. Dies kommt der Lebensweise der Mosuo sehr nahe.   Was wir von ihnen lernen können? Ich habe das ausführlich anderswo erörtert*. LINK "Mosuo. Was ich hier noch hinzufügen möchte ist, daß die Männer sich mit der Muttergruppe solidarisieren. Sie üben Selbstlosigkeit im Dienste der Ganzheit. Es ist eine neue Form des Heldentums, jedoch nicht mehr als Ego-trip, sondern in Verbundenheit, auch mit anderen Männern. Solche Männer werden "Grüne Männer" genannt. Selbstverständlich sind auch Frauen Teil dieses Ganzen. Sie können ihre Talente der GemeinschaftsDemokratie widmen und dort führende Rollen übernehmen. Innerhalb der Sippe sind sie, wie die Männer, der Entscheidungsgewalt der Mütter untergeordnet.

* LINK:
DIE MOSUO
DIE KRISE DER MÄNNER
GRÜNE MÄNNER & WEISE FRAUEN
WEISE FRAUEN

Leipzig

Die heutige (kapitalistische) Realität: In der kommenden Zeit werden (viele) Frauen versuchen, sich Besitz und Macht anzueignen. Zu gleicher Zeit werden Männer immer mehr an die Peripherie zurückgedrängt. Manche Feministinnen nützen dies aus, um die männliche Identität, oder was davon übrig ist, noch weiter zu unterminieren. Von Seiten der Männer wird die Alarmglocke geläutet. "Am Ende bleibt von uns nichts übrig". Nun, statt sich zu wehren, alles zu tun, um sich mit dem Ego aufrechtzuhalten, sollten sie dies ruhig geschehen lassen. Nichts ist nämlich schlimmer um mit einem schwer beschädigten Ego weiterleben zu müssen.  Ich lade jedoch jeden Mann ein, die ganze heutige Lage zu Ende zu denken, daß die Frauen ihnen gerne ihr Leben übernehmen möchten. Na, und? Ist nicht Euer Leben geprägt von Stress, Ernüchterung, Sinnlosigkeit und Burn-Out? Hat der kapitalistische Rat Race die Männer nicht alle zermürbt? Wenn trotz besseren Wissens die Frauen unbedingt diese Erfahrung haben möchten, um zu beweisen, daß auch sie "Könner" sind, dann sollen sie das machen. In der Zwischenzeit folgen wir dem Kosmischen Gesetz des "Stirb und Werde" (J.W.Goethe), um definitiv von unserem Ego befreit zu werden. Unser Ziel ist die spirituelle Erneuerung, die Geburt des inneren göttlichen Funkens (Meister Eckhart) in uns. Um mit unserem Wahren Selbst wiederum Teil des Ganzen, von Himmel, Erde und der (neuen) Gemeinschaft zu werden. Damit ist zu gleicher Zeit eine neue Aufgabe und Berufung geboren: als Neuer Mensch sich für eine Neue Welt einzusetzen. Wenn dann unsere Frauen erschöpft und verwundet aus ihrem Alptraum zurückkehren, haben wir ihnen endlich mal wieder etwas Kostbares zu bieten....  

Limburg

Übrigens, von Anfang an hat sich hier ein Mißverständnis eingeschlichen. Erstens besteht der Eindruck, daß ALLE Frauen ihren Animus - männlichen Teil - (extrem) entwickeln wollen. (Es sind diese Frauen, die sich am stärksten - in den Medien zB - profilieren!) Die Mehrheit der Frauen möchte das gar nicht. Frauen und Männer kennen also viele Akzente, von männlichen Frauen bis zu weiblichen Männern. Die meisten bewegen sich in der Mitte. Diese Frauen haben ganz andere Bedürfnisse als ihre "männlichen" Schwestern. Diese Frauen haben Schwierigkeiten mit der männlichen Arbeitswelt. Dies wird sogar vom Kosmos "unterstützt". Der Kosmos besteht einerseits (siehe oben) aus ständigem "Sterben und aufs Neue geboren Werden" und dem Lebensnetz andererseits. Weil Männer ein großes Ego haben sollen sie Abspiegelung der Leere sein, müssen also ständig "sterben" bzw dem Ganzen selbstlos dienen, während Frauen als Spiegel des Lebensnetzes in gegenseitige Verbundenheit sind. Diese Frauen passen nicht in eine Welt, die von roher Gewinnsucht, extremer Selbst-bezogenheit, Rücksichtslosigkeit, obsessivem Wettbewerb, von Ausbeutung und Macht dominiert wird. Sie sind ANDERS. Um zur Selbst-entfaltung zu kommen, brauchen sie ein Umfeld, das mit IHRER Veranlagung und mit ihren Talenten übereinstimmt. Diese Frauen also ZWINGEN um am "Arbeitsmarkt", ein Sklavenmarkt,  teilzunehmen, wie das die Wirtschaft sich wünscht und wie es heutzutage als Quote" in der Politik diskutiert wird, das ist wohl soziales Unrecht.

Lübeck

Das zweite Mißverständnis folgt aus dem ersten. Frauen denken, daß die einzige Art und Weise, um sich zu emanzipieren, Teilnahme an dem kapitalistischen "Rat Race" ist. Dieses Mißverständnis führt zurück zu den Zeiten von Hobbes, wo Staat und Gemeinschaft definitiv getrennt wurden. Das hat sich im Laufe der Zeit mehr und mehr zu einer Ein-Dimensionalität zugespitzt. Also wissen sie es nicht besser, als daß es nur einen Bereich gibt, wo sie tätig sein können. Jetzt jedoch, wo alles mehr und mehr in Verfall gerät, werden ihnen die Augen aufgehen. Die Zukunft ist nicht mehr so rosig. Also muß frau sich neu orientieren. Sie muß Ausschau halten nach einer Alternative die ihr Frau-sein gerecht wird. Die Traditionen der Welt zeigen uns, daß Frauen in der Gemeinschaft am besten zu ihrem Recht kommen. Sie sind Herrin nicht nur ihres eigenen Haushalts, sondern darüber hinaus auch in der großen Gemeinschaft. Ihre Kommunikationsfähigkeiten, ihr Interesse für das Soziale, ihre Erdverbundenheit, ihre praktische Vernunft, ihre emotionale Ausgeglichenheit, ihr Gefühl für das Ganze, ihr Gespür für Details, ihre Geduld mit Menschen umzugehen, das alles waren Tausende Jahre lang ihre Stärken. Nun sind im Laufe der Zeit ein Stück gesunder Individualismus, Selbst-Verwirklichung und eigene materielle Wünsche dazugekommen. Das ist selbstverständlich okay. Es geht darum, daß die Umwelt, in der Frauen leben und arbeiten, von Kooperation statt Konkurrenz, von Solidarität statt Egoismus, von Nachhaltigkeit statt Ausbeutung, von Gerechtigkeit statt Gewalt, von Lebensfreude statt Stress, von Optimismus statt Zynismus geprägt ist. So wie es in unserer Gemeinschafts- Demokratie der Fall ist. Erst hier haben ihre Talente, Leadership, Management, Kommunikation, Kreativität, Fürsorge, ihre Zukunft. Schließe Dich also der Neuen Gemeinschaft an!* Neue Männer sind diejenigen, die dieses Vorhaben mit allen Kräften unterstützen....

* Es spricht für sich, daß Probleme wie Kinderbetreuung, Probleme in der Beziehung, Erziehungsfragen sich als "von selbst" durch die GemeinschaftsDemokratie lösen werden. Siehe Kapitel 4. Eine Neue Wirtschaft und 6. Eine Neue Gesellschaft

Magdeburg

8.
DIE NEUE ERZIEHUNG bzw BILDUNG
Jugend voran!

Grundpfeiler der heutigen "Erziehung" sind die Familien und die Schulen. Ich bin überzeugt, daß alle Beteiligte das Beste für die Kinder wollen. Die Praxis erweist sich jedoch als außerordentlich schwierig. Oft ist die Familie zu einer Überlebungskampfeinheit entartet. Beide Eltern müssen arbeiten, um einen exzessiven Wohlstand aufrechtzuerhalten. Wohlstand wozu? Denn ihre Arbeitszeit läßt kaum noch Zeit für die Kinder. Der Stress ist oft so groß, daß die Ehe nicht mehr tragfähig ist. Innerhalb von ein paar Jahren lassen die Eltern sich oft genug wieder scheiden. Die Folgen für die Kinder sind bekannt. Ebenso ist es bei den allein erziehenden Müttern. Der Vater ist in beiden Fällen abwesend, die Jungen wachsen auf als Müttersöhnchen. Die Aussicht daß sie erwachsene Männer werden, wird immer geringer. Ihre Identitätskrise ist so tiefgreifend, daß sie sich kaum noch weiter entwickeln. Ihr zerstückeltes Leben äußert sich in Sinnlosigkeit, Trinken, Drogen, Straßengewalt, Suizid und immer mehr in Rechtsextremismus. Mit den Mädchen geht es relativ besser. Sie haben ihre Mutter, mit der sie sich identifizieren können. Außerdem lockt die für sie neue Chance nach Unabhängigkeit, Geldverdienen und einer Karriere.

Markgröningen

Kommt die Schule den Jungen und Mädchen entgegen? Kann sie etwas ausgleichen, was in der Familie schiefgeht? Wohl kaum. Das Curriculum der Schulen ist weitgehend vom Big Business diktiert worden. Es ist extrem kopflastig und setzt nur auf Fähigkeiten, die später von der Industrie gefragt wird. Wenn es dann soweit ist, wird die Jugend gar nicht gebraucht oder werden mit 30 schon wieder rausgeschmissen. Die Bildung: "Fit für das System" hat versagt. Das ist logisch, denn sie basiert sich nicht auf den Bedürfnissen der Jugend selber. Erziehung zum Profitmachen, zum Sklaven der Großbetrieben zu werden, ist nicht ganz das, was der Jugend vorschwebt. Wie anderswo schon erwähnt, sind Stress,  Burnout, Depression, das Kränkeln bei Jugendlichen jetzt schon inakzeptabel geworden. Die Verbreitung der elektronischen Medien wird da mitschuldig sein. Wissenschaftliche Studien, die belegen, daß Hyperaktivität, gesteigerte Aggression, bei Jugendlichen darauf zurückzuführen ist, werden heutzutage von der Presse vehement bestritten. Familie und Schule zusammen versagen also, wo es um die Erziehung der Jugend geht. Ich läute die Alarmglocke! Die Toleranzgrenze ist bei weitem überschritten. Wenn das so weitergeht, wird unsere Jugend und damit unsere ganze gesellschaftliche Zukunft zugrunde gehen.   

Mühlhausen

"Leben, lieben und loben"

Später, wenn die Straßen-, Viertel-, Kommunen- gemeinschaften etabliert sind, haben diese als erste Priorität Gemeinschaftsschulen gegründet. Dieses Wissen wird die Pioniere wohl kaum trösten. Denn die heutigen Schulen stimmen überhaupt nicht mit ihren Vorstellungen von zukunftsorientierter Erziehung überein. Es macht einen riesigen Unterschied, ob wir die Jugend unterstützen beim Finden ihrer eigenen Zukunft, oder so manipulieren, daß sie brave Konsumsklaven werden. Den Ruf nach "Bildung" der heutigen Politiker, enttarnen wir als Versuch, die Kinder zu Kindsoldaten für den "rat race" im globalen Wettbewerb zu drillen*. Er hat NICHTS mit Sorge für das Wohlbefinden der Kinder zu tun. Sie sollen willige Zombies werden, um sich so ausbeuten zu lassen, letztlich ihren eigenen Untergang beschleunigend. Diese Art von "Bildung" macht jetzt schon unzählige Opfer. Viele Kinder leiden unter Burn-out, klagen über Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Erinnerungsverlust, Eßstörungen, extreme Müdigkeit, Bluthochdruck, Depression und Suizidphantasien. Ist das die "Bildung", die wir für unsere Kinder wollen?

* Bedingung ist u.a. daß wir unsere Ansprüche auf immer steigendes Wachstum fallen lassen.

Mayen

War da in der Erinnerung nicht etwas, was wir inzwischen vergessen haben? Richtig, es gab mal Jugendbewegungen in Deutschland. Die Deutschen haben immer bei der Erziehung einen dritten Grundpfeiler für notwendig gehalten. Neben dem Schulwissen soll die Jugend auch in Lebensweisheit und Erfahrung erzogen werden. Nach dem Dritten Reich wagt niemand, auch nur mit dem Gedanke zu spielen*. Ich als Holländer, dessen Land damals von den Deutschen besetzt und terrorisiert worden ist, kann nicht im Verdacht stehen, mit dem Gestapo-Regime zu sympatisieren. Diese Freiheit der Vergangenheit gegenüber ist für mich zugleich eine Verantwortung (vgl. J.Gauck). Deswegen kann ich offen gestehen: Was (nicht nur) Deutschland braucht, ist eine neue Jugendbewegung. Ich nenne sie die GrüneMännerJugend (GMJ) und die Weise FrauenJugend (WFJ). Ganz wichtig ist dabei die Entwicklung zur Ganzheit. Die Jugend soll die Chance geboten werden, sich selber zu entdecken in Verbundenheit mit ihrer Umgebung. Sie braucht Selbsteinsicht bzw Selbsterfahrung: Wer bin ich? Wozu bin ich hier? Was ist meine Lebensaufgabe? Wie entwickle ich Körperbewußtsein und ein inneres Gleichgewicht? Wie soll meine Beziehung zum anderen Geschlecht sein? Wie soll ich mich eingliedern in einer (neuen) Gemeinschaft? Wie arbeite ich am besten für eine nachhaltige Zukunft? Welcher Beruf welcheTätigkeit paßt zu mir? In was für einer Gesellschaft möchte ich leben? Wie ist mein Verhältnis zur Natur? Zum Kosmos?

Ausgiebige Ergänzung in "Krise der Männer" 1 & 2
"Die Mosuo"

* Die Welt hat Deutschland gelobt für ihre Verarbeitung der Nazi-Zeit. Zurecht. Sie hat aber nicht ausgereicht. Seine Haltung hat sich als zu passiv erwiesen. Jetzt ist unser Land in der Defensive gegen die Rechtsradikalen. Man/frau hätte die Jugend begeistern müssen, in der Welt Gutes zu tun. Es ist dazu vielleicht noch nicht zu spät.

Meissen

Noch ein Paar Bemerkungen

Der große Vorteil unserer "sanften Revolution" ist, daß jeder in seiner/ihrer eigenen Situation sofort anfangen kann. Bei der Erziehung geht es in erster Linie um die Gemeinschaft. Das wiederum steht und fällt mit der Müttersolidarität. Denn Mütter sind immer noch die Pfeiler der Gemeinschaft. Nun wird es hoffentlich einfach sein, die Mütter zusammenzubringen. Mit der feministischen Schwestersolidarität hat es nicht geklappt, logisch, denn viele Frauen waren oder sind noch auf ihre eigene Karriere fixiert. Bei Müttern liegt das anders. Sie haben ein klares gemeinsames Interesse. Außerdem haben wir heute ein Problem, das sich sehr wohl in eine Chance verwandeln könnte. Es sind die alleinerziehenden Frauen. Bekanntlich ist diese Gruppe eine der verwundbarsten in der Gesellschaft. Oft nur mit Harz IV ausgestattet, können die Mütter nichts anderes erreichen als das schlichte Überleben. Von gesellschaftlichem Aufstieg kann nicht die Rede sein. Was soll aus solchen Kindern werden? Ihre Zukunft sieht düster aus. Es drohen allgemeine Verwirrung, Chaos, Armut, Verzweiflung und Gewalt, um nur einige Aspekte zu nennen, mit herben Konsequenzen für Mütter und Kinder. Weder von Gott noch vom Staat können diese Familien auch nur das Geringste erwarten. Sie können nicht davon ausgehen, daß sie beschützt und unterstützt werden. Jetzt schon wird das Notwendige eingeschränkt. Der Ausweg wäre: die Mütter sollen sich solidarisieren. Mit den Müttern als Kern, ergänzt von Partnern, Freunden und Unterstützern sollten sie moderne Sippen bilden, wenn möglich in ihrer eigenen direkten Umgebung.

Merseburg

Als ich zögernd darüber sprach mit einer Anzahl von Frauen aus der Karibik, sagten sie lachtend zu sie mir: "Ach, das kennen wir ja schon so lange! Immer sind es die Frauen: Mütter, Schwester, Tanten, Nachbarinnen, die einander unterstützen (müssen), während ihre Männer, Liebhaber davongelaufen sind. Die Kirche hat solche Gemeinschaften immer verurteilt und denunziert, aber wir wissen, daß es ohne die Müttergruppe nicht geht. Wie schön, daß Du versuchst, auch die Männer einzubeziehen. Die haben es trotzdem ziemlich leicht, denn die können ihre Verantwortung teilen, auch können sie sich in Freundschaften solidarisieren und dennoch eine ganze Menge Freizeit haben". Jetzt mußte ich lächeln, über die Männer, die es so leicht haben. Aber sie hatten Recht. Die primäre Gruppe bestand immer aus Müttern und Kindern mit Männern als ihre Beschützer. Und weil, wie gesagt, "dschungelartige Situationen" auf uns zukommen, können wir ein Vorbild wie dieses gut gebrauchen (Siehe auch Kapitel 7).

Maria Laach

Erziehung kann nur gelingen, wenn die Kinder von Anfang an in der Gemeinschaft eingebunden sind, so wie ich das oben ausführlicher geschildert habe. Die Mütter die den Mittelpunkt bilden, verbreiten Liebe, Geborgenheit und Grundvertrauen. Dazu kommt ein Begriff der von Jean Liedloff geprägt worden ist*. Durch jahrelange Beobachtungen bei Indianern am Amazonas kommt sie zu dem Schluß, daß für die emotionale Grundsicherung des Menschen ein Kontinuum in den ersten drei Jahren eine absolute Bedingung ist. Sie meint damit, daß die psychologische Gesundheit davon abhängt, daß Babies von EINER Person betreut werden und viel Körperkontakt haben. Das muß nicht unbedingt die eigene biologische Mutter sein. Später kann und muß die Verbindung natürlich lockerer werden. Mädchen identifizieren sich mit der Mutter und anderen Frauen, während Jungen sich an dem Vater oder an mehreren Onkeln orientieren, den Männern, die sich der Sippe angeschlossen haben. Beide Geschlechter folgen verschiedenartigen Entwicklungslinien, Sie machen manchmal etwas gemeinsam, manchmal auch getrennt. Es ist bewiesen, daß die teilweise Trennung der Geschlechter einen guten Einfluß auf ihre Entwicklung und ihre Identitität hat. Die Gemeinschafts- Demokratie macht es möglich, daß für die Kinder alle Zeit zu Verfügung steht. Auch andere Erwachsene können sich beteiligen, so, daß die Kinder eigentlich von einer Großfamilie großgezogen werden. Die früheren Probleme mit den Kinderkrippen, wie der Entschluß keine oder ganz wenige Kinder zu wollen! erscheinen jetzt eher unwirklich. "Wie haben wir uns durch unsere eigene Fehlorientierung im Leben irren lassen. Die Grundlage war grundsätzlich falsch, deswegen wurde damals alles zu Problem".

* J. Liedloff "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück", 2005 C.H.Beck

Mainz

Ein großes Problem in dieser Hinsicht ist die weit verbreitete  Sucht nach der "virtuellen Welt"*. Es hat angefangen mit "science fiction", die von der Technologie als Propagandamittel eingesetzt wurde. Sie soll(te) die Menschen vertraut machen mit einer Zukunft, die aus einer gigantischen Megamachine besteht. Menschen sind da zu Robotern geworden. Gefühllosigkeit, Zynismus, Grausamkeit und Gewalt werden als selbstverständlich dargestellt. Dazu ist dann die heutige elektronische Vernetzung gekommen. Für viele Jugendliche ist diese Virtualität "normal", ja, für sie ist es die Realität schlechthin. In Wirklichkeit haben die "sozialen Netzwerke" die Realität ersetzt, so, daß ihre illusionäre Oberflächlichkeit - ohne jede Substanz - zur Sucht geworden ist. Dadurch ist unsere Jugend, und nicht nur sie, von tieferen Gefühlen, Einsichten und Emotionen abgeblockt. Die Netzwerke sind deswegen zutiefst anti-spirituell und anti-human. Daß das also nicht natürlich ist,..... zeigt ein Experiment aus den VS. Dort wurde Jugendlichen nur einen! Tag lang alles Elektronische entzogen. Das Ergebnis waren schwere psychische bis körperliche Probleme, Verwirrung, Depression, Aggressivität bis zur Psychose... Was passiert also, wenn das System tatsächlich zusammenbricht? Nicht nur die Kinder haben heute oft den Kontakt zur Welt verloren. Das heißt auch, daß für sie die Natur in zunehmendem Maße etwas Unbekanntes, etwas Wesenfremdes geworden ist. Und wozu man/frau keinen Kontakt hat, schätzt man/frau nicht. Wenn also die Natur für die kommende Generation keinen Wert hat, wer soll sie dann beschützen? Gleichgültigkeit der Zerstörung gegenüber ist ein Horrorszenario. Wir müssen das mit allen Mitteln verhindern.

* Selbstverständlich sind wir nicht gegen eine vernünftige bzw souveräne Benutzung bzw Anwendung der IT-Technologie. Solange sie noch funktioniert.....

Marburg

Wir, die Ganzheitliche Transformation, werden alles tun, um die Bildung im Eigeninteresse der Jugend so zu gestalten, daß sie ihre eigenen Träume verwirklichen kann. Obwohl die Propaganda unermüdlich wiederholt, daß die Jugend am glücklichsten ist, wenn sie die Segnungen des Konsums genießen kann, sind wir der festen Überzeugung, daß dem nicht so ist. Es ist inakzeptabel, die Jugend in ein System hineinzuzwingen, das letztendlich ihre Lebensgrundlage zerstört. Die Jugend weiß das. Deswegen haben alle Probleme wie Depression, Sinnlosigkeit, oberflächliches Leben, Aggression, Gewalt und Drogenmißbrauch nur den einen Grund, nämlich, daß die Jugend ihre eigene Ideale nicht verwirklichen darf. Ohne unsererseits der Jugend etwas aufzuzwingen, können wir davon ausgehen, daß jede Jugend sich an der Zukunft orientiert. Deswegen soll bei der Bildung die Zukunftsgestaltung - wie die Jugend das selber sieht - im Mittelpunkt stehen. Alles andere ist davon abgeleitet: neue Ideale, Visionen, Identitätsuche, Selbst- Entfaltung, loskommen von der Konsumsucht. Gemeinschaft, Kultur, Neugier auf unentschlossene Gebiete und berufliche Ausbildung, ja, sicherlich auch "Facebook" und "Twitter", aber mit Maßen. Lehrer neuen Stils übernehmen die Prioritäten und machen daraus einen Lehrplan, sie bringen körperliche Ausbildung, Spiritualität, Lebensgestaltung, ein neues Weltbild, Ökologie und Überlebensstrategien in das Curriculum ein.

München

Nicht schwärmerische Reformpädagogik, sondern zugewandte, jedoch zugleich sachliche und disziplinierte Vorgänge sollen das Curriculum prägen. Tägliche Lebensrealität und menschliche Kontakte statt Entfremdung durch die virtuelle Welt - die absichtlich als Ersatz aufgedrängt wird,  um die Jugend von ihren eigenen Zielen abzuhalten. Alles steht im Rahmen einer deutlichen Führung. Wäre die Jugend im Stande, das mit ihren eigenen Idealen zu verbinden, dann ist sie gewiß bereit, sich einzusetzen und  zu engagieren, sich auszubilden, ja, sogar Selbstdisziplin zu entwickeln. Die eigene Zukunft gestalten ist eben keine Sache von Unverbindlichkeit, das weiß im Grunde genommen jeder. Die ganze Erziehung soll sich danach richten.

Naumburg

9.
DIE NEUE ERDE

Das Kernkonzept der Nachhaltigkeit heißt "Dynamisches Gleichgewicht". Es findet seinen Ursprung in der Bodenlosigkeit des Kosmos.   Zwei kosmische Kräfte entspringen aus dem Vakuum oder der Kosmischen Gebärmutter: Erneuerung und Auflösung, Kreation und Vernichtung. Diese beiden Kräfte sind einander entgegengesetzt, so, daß sie einander in Schach halten. Das Ergebnis ist ein dynamisches Gleichgewicht, das das Leben möglich macht. Überraschend ist, daß alle Ebenen des Daseins von diesem Gleichgewicht nicht nur beeinflußt, sondern letztendlich bestimmt werden. Die Ebenen, die ich hier weiterhin streifen möchte sind: das Universum, die Erde, die Evolution, die Öko-systeme, der Mensch, die Gesellschaft und die Wirtschaft. Das Vakuum habe ich schon erwähnt.

Augsburg

Nach der modernen Forschung verschwindet Energie in das kosmische Vakuum, während sie gleichzeitig aus ihm geboren wird. Das "Field" das entsteht - "Higgs Field" - scheint deswegen unveränderlich zu sein. Interessant ist, daß dasselbe von Gott gesagt wird. Auf den niedrigeren Stufen der Energie und (Quanten)partikel ist die unaufhörliche Neuschöpfung und Vernichtung deutlicher wahrzunehmen, zB anhand eines "Schwarzen Lochs". Das Schwarze Loch ist der "Kurzschluß" zwischen dem Vakuum und der Energie/Materie einer Galaxie.  Die Wissenschaft definiert das Loch als die Folge eines Sternentodes. Eine überzeugende Erklärung ist das nicht. Denn weshalb müssen Sterne sterben? Ja, sagt man/frau: "weil die thermische Potenz erschöpft ist". Aber: warum erschöpft sie sich? Nur die Existenz des absoluten Vakuums kann eine befriedigende Antwort geben. Denn das Vakuum saugt Materie in sich auf, vernichtet sie, um im selben Moment Energie auszuwerfen, zu schaffen.. Die Schwarzen Löcher sind also Manifestationen der Kosmischen Bodenlosheit - der "Mutter" - wodurch wir im Stande sind, Prozesse, die sonst für uns verborgen bleiben, abzulesen.

Worms

Diese zwei kosmischen Kräfte wirken überall im Universum, auch auf der Erde. Alles wird ununterbrochen auseinander gebrochen zu einfachen Bausteinen - Moleküle und Atome - um danach wieder zusammengefügt zu werden. Also gibt es eine gleichzeitige Tendenz zur Vereinfachung einerseits und zur Komplexität andererseits. Nur wenn es ein dynamisches Gleichgewicht gibt, kann Leben entstehen. Das ist bei dem Entstehen der Erde in einer wunderbaren Art und Weise gelungen. Seit Millionen von Jahren ist ein System entstanden, daß sich in engen Grenzen hält. Die Regelsysteme der Erde sind so auf einander abgestimmt, daß man/frau mit gutem Recht von einem "lebenden Organismus" (Lovelock) sprechen kann. Seine Gaia-hypothese wurde zuerst lächerlich gemacht wie es oft mit neuen Ideen geschieht. Heutzutage jedoch nehmen immer mehr Menschen sie ernst.

Berlin

Das hat auch Konsequenzen für die Interpretation der Evolution. Bisher wurde alles "horizontal" gedeutet. "Survival of the fittest" ist die Folge von Veranlagung und Umwelteinflüssen. Nun hat das durchaus seine Berechtigung. Bei einem schwachen Erbgut und ungünstigen Bedingungen wird eine Pflanze oder ein Tier weniger Lebenschancen haben. Aber ist das die einzige Erklärung? Denn es spielen noch andere Faktoren mit. Im Hintergrund allen Lebens gibt es die kosmischen Kräfte der Vernichtung und Erneuerung. Diese Kräfte sind nicht imaginär oder abstrakt, nein, das ganze Dasein wird von ihnen durchdrungen. Ganz konkret heißt das: eine schwache Veranlagung kann davon mitbestimmt sein, weil im Moment der Konzeption die Vernichtungskraft die Oberhand hat. Zur Erinnerung: die zwei kosmischen Kräften haben ein DYNAMISCHES Verhältnis zu einander, "fluktuieren" also ständig. Es gibt dadurch Momente im Leben, wo die Erneuerung die Oberhand hat und umgekehrt. 

Nachhaltigkeit - das Dynamische Gleichgewicht - ist sakral

Erfurt

Kommen wir zu der folgenden Stufe: die Öko-systeme. Sie sind das Musterbeispiel des "Lebensnetzes", das Ergebnis des Zusammenspiels der kosmischen Kräfte. Im Öko-system ist alles - Erde, Klima, Wasserhaushalt, Temperatur, Mikro-organismen, Pflanzen und Tiere - optimal aufeinander abgestimmt. Das bedeutet nicht, daß es bloß den Lebenspol gibt. Zum optimalen Leben gehört der Todespol ebenfalls dazu. Dies alles wird gekennzeichnet von der Öko-intelligenz, der Integration von Bezogenheit, Kooperation, Auswechslung und Adaptation. Das sind Qualitäten, die insbesondere die Organismen besitzen, die Teil des Ganzen sind. In dieser Hinsicht sind Moose, Bienen, Sardinen, Renntiere und Affen viele Male intelligenter als wir Menschen. Das kommt daher, daß sie eine direkte Reflektion des kosmischen Quanten Lebensnetzes sind.... In Gegensatz zur Öko-intelligenz lassen wir uns vom Ego vor uns hertreiben. Das hat sich aus dem Ganzen losgelöst, kann nicht mehr zum Ursprung zurückkehren, das Unvermögen zu "sterben", und bläht sich dadurch immer weiter auf. Der Verlust an Öko-Intelligenz ist es teuer zu stehen gekommen. Die Ganzheit, der es sein Dasein verdankt, wird von ihm rücksichtslos zerstört.

Gelnhausen

So sind wir also beim Menschen angelangt.  Sein Verhalten wird gekennzeichnet durch das Haben, "Haben als das Unvermögen zum Sein". Das "mehr, mehr und mehr" kann das Verlangen nach wahrer Erfüllung jedoch nicht stillen. Deswegen wird haben zu einer Obsession. Jedesmal ist die Hoffnung auf Glück da, jedesmal gibt es die Ernüchterung, bis es unerträglich wird (burn-out!) und tief von innen die Einsicht kommt, daß man/frau auf dem falschen Weg ist. Anhäufung aller Art erstickt das Leben. Man/frau wird begraben bevor man/frau stirbt. Und hier sind wir bei einem der tiefsten Paradoxien des Lebens angelangt. "Sterben, weil man/frau sich weigert zu sterben.....".  Das Ego verweigert, sich einzufügen, freiwillig zu "sterben", und bläht sich immer weiter auf (Anhäufung). Dadurch erstickt der Mensch (unfreiwillig sterben) in seinem eigenen Müll, in Stress, Besitz und Schlacken. Unser Stoffwechsel gibt auch hier wiederum ein deutliches Beispiel. Ich habe vom dynamischen Gleichgewicht gesprochen (Siehe Kapitel 1) wobei 25% aller unserer Zellen im Sterbeprozess sind und 25% sich ständig erneuern. Sterbende Zellen scheiden wunderbarerweise eine Substanz ab, "Nekrohormon", die die Erneuerung von Jungzellen stimuliert. Optimales Sterben als Bedingung für neues Leben! Verhindert dagegen die Gewebsverschlackung das Sterben, wird weniger Hormon freigesetzt, wodurch die Verjüngung behindert wird oder gar nicht stattfindet. Mit als Resultat die Entstehung von chronisch-degenerativen Krankheiten. Anhäufung und Kollaps sind zwei Seiten derselben Medaille....

Goslar

Souveränes Leben ist deswegen gekennzeichnet durch "Kreative Destruktion". Aufs Neue kommt auf dramatische Art und Weise zum Ausdruck, wie unentbehrlich die kontrollierte Zerstörung für das Leben ist. Spirituell/psychologisch heißt das, daß man/frau sich nicht mehr von jedem Impuls ins Schlepptau nehmen läßt, sondern sie aus einer inneren Instanz, aus dem "Beobachter" heraus, "losläßt". Die Impulse kommen und wenn man/frau sich nicht einmischt, verschwinden ("sterben") sie wieder. Eine Anhäufung findet nicht statt. An die Stelle ist ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Imput und Output getreten. Der Geist ist zu einem Fließsystem aufgewertet worden. Statt Stress kommt Lebensfreude. Nur wenn ein sehr wichtiger Impuls erscheint, identifiziert man/frau sich damit. Wahre Kreativität ist also das absterben lassen des inneren Mülls, so daß Energie freigesetzt wird, damit man/frau sich den Prioritäten des Lebens widmen kann. Man/frau wird nicht mehr in die Komplexität verstrickt. Auf der körperlichen Ebene ersticken Schlacken die Zellstoffwechsel. Es schleicht sich allmählich ein Prozeß der chronischen Krankheit ein, der unwiderruflich zu einer Krise führt. Auch hier gibt es nur einen Ausweg: das Abbauen, Entfernen des inneren Mülls. Fasten ist der königliche Weg der kontrollierten Entsorgung. Das Alte, Kranke, Schädliche wird vernichtet, damit das Gesunde wieder aufblühen und sich regenerieren kann. Was wir in der Welt angehäuft haben, Besitz im weitensten Sinne, erstickt ebenfalls das Leben das sich immer verjüngen will. Je mehr man/frau hat, desto mehr Sorgen, Probleme, Konflikte entstehen. Deswegen streben heute viele Menschen nach Vereinfachung.

LINK:
SOUVERÄN LEBEN
DIE GANZHEIT DES LEBENS WIEDERHERSTELLEN

Königslutter

Und damit sind wir wieder bei der Gesellschaft und der Wirtschaft angekommen. Nachdem schon viel gesagt worden ist, gibt es noch einen Grund für die GemeinschaftsDemokratie. Gegen den Hintergrund des Dynamischen Gleichgewichts, das alle Ebenen des Daseins durchzieht, sollte auch die menschliche Selbst-Organisation sich am Kosmischen Lebensnetz orientieren, einem Quanten- und Energienetz, indem alles mit einander verbunden ist, so daß nicht nur das Individuum an die regenerierenden Kräfte angeschlossen ist, sondern auch die ganze Gesellschaft. Je mehr eine Gesellschaft sich vom kosmischen "Modell" entfernt hat, desto instabiler ist sie. Die unsrige ist sogar auf dem Ego, also reinen Eigeninteressen aufgebaut worden. Das ist wohl das riskanteste Experiment der Menschheit schlechthin. Denn so orientierungslos wie jetzt sind wir noch nie gewesen. Einen neuen Schritt der Evolution kann es aber erst dann geben, wenn ein EnergieÜBERSCHUß entsteht. Eine Wende ohne "Hilfe aus dem Kosmos", eine, die wirklich den Verfall in Aufschwung umwandeln kann, wird immer unwahrscheinlicher. In der Geschichte wurden neue Kulturperioden auch immer von einem neuen spirituell-religiösen Impuls in Gang gesetzt. Deswegen ist die GemeinschaftsDemokratie, ein Mikrokosmos, als Spiegelbild des Makrokosmos, "organisch-ökologisch" aufgebaut, eine Ganzheit, wobei alles miteinander zusammenhängt.

Nürnberg

Den heutigen Kapitalismus kann man/frau ein Anhäufungssystem nennen. Individuelle und soziale Krankheit - Zwangsneurose, Sucht - liegen auf eine Linie. Auch im Kapitalismus wechseln sich die Perioden von extremer Bereicherung (Anhäufung) und Kollaps oder Krisen einander ab. Produktion, Werbung, Absatzmärkte, Profit, Konkurrenz, neue Investitionen, Ausbeutung von Ressourcen, immer mehr produzieren, immer mehr konsumieren,....eine Ausdehnung die mit dem NS "Lebensraum" zu vergleichen ist, nur in einer anderen Gestalt,  ist ein krankhaftes System das sich selber und den "Rest", die Erde, umbringt. Der heutige ungebundene Finanzkapitalismus soll hier gar nicht erwähnt werden. "Wachstum" soll uns alle bereichern, stattdessen führt es uns in den Abgrund. Es wird klar sein, daß das Leben dringend ein "Dynamisches Gleichgewicht" als zentrales Prinzip braucht. Wir brauchen es nicht zu erfinden, es ist von Ewigkeit da..... Man/frau kann das auf allen Ebenen des Daseins wiedererkennen. Es ist das Kosmische Vakuum, die Gebärmutter, die Große Mutter welche das ermöglicht. Ist das nicht ein Wunder? Diejenigen, die das Verstehen bekommen eine total neue Einstellung zum Leben. Sie sehen ein, daß Leben und Tod beide unentbehrlich sind für die Entfaltung, das Bewahren und die Erneuerung aller Lebensformen. Deswegen ist für sie die Kosmische Mutter zusammen mit ihren Kräften heilig. Tiefe Dankbarkeit für die Einsicht in das Mysterium, und die Freude, davon ein Teil zu sein, führen zu der Verpflichtung, in diesem Leben das Beste zu geben. Eine Neue Erde entsteht erst, wenn Neue Menschen sich engagieren. Und "Wenn Du Dich einsetzt für das Ganze, setzt das Ganze sich ein für Dich". Das heißt, Du wirst nie mehr alleine sein. Hoffnungsträger wissen, daß sie selber getragen werden. Deswegen kannst Du Übermenschliches vollbringen. "Nicht ich, sondern das Ganze in mir"......Sich einsetzen für das Ganze ist der beste Weg, um das Ego loszulassen.

Konstanz

Zum Schluß

Ob man/frau nun spirituell ist oder nicht, jeder kann doch sehen und spüren, daß die Erde wunderschön ist, daß das Ganze in einer einzigartigen Art und Weise "organisch" funktioniert. Das kann man/frau nur bewundern. Wovor man nur größte Bewunderung hegen kann. Deswegen hält die Ganzheitliche Transformation das Universum für inhärent sakral. Sie "zwingt" uns, bei jedem kleinen Blümchen zu verweilen und es anzuerkennen als das, was es ist: etwas Einzigartiges. In der Tat kann man/frau der Natur mit seinem Verstand begegnen, indem man/frau sie kategorisiert, mit dem Gefühl, wodurch die Verbundenheit alles Lebenden verstärkt wird, und mit dem Geist, wodurch man/frau die Natur sehen kann, wie sie ist, ohne irgendeine Einmischung von uns selber. So genießt man/frau sie am besten, wenn man/frau ganz stille ist und einfach beobachtet. Vielleicht führt das zu Beteiligung beim Naturschutz, so wie die Ganzheitliche Transformation sich das vorstellt: u.a. überall kreieren von "heiligen Hainen", Inseln der Einkehr und der Kontemplation, wo die Natur beschützt wird, damit sie total "sich selber sein kann". Das kann ein Garten sein, ein Stück Wald oder eine ganze Region. Selbstverständlich ist das erst ein bescheidener Anfang.

Bad Neuenahr

Von hier aus kann Kraft getankt werden, um der Erde weiterhin bei ihrem Überlebenskampf zur Hilfe zu kommen. Zyniker sagen u.a. "das hat doch keinen Sinn, denn die Erde erholt sich immer, auch wenn es Millionen von Jahren dauern muß. Was wir retten, ist nur die Menschheit, und die hat bewiesen daß sie nicht würdig ist auf diesem Planeten weiterzuleben. Wir glauben, daß Sie Recht haben und auch wieder nicht. Die Skepsis wird vom Verstand eingeflüstert, die Hoffnung entsteht, wenn man einem Kind in die Augen schaut. Mit anderen Worten, das Mitgefühl ergibt den Ausschlag. Mit solchen Menschen möchten wir zusammenarbeiten. Es fängt an mit der ökologischen Landwirtschaft als Grundlage unserer Existenz. Dazu müssen die Agrarkonzerne entschlossen bekämpft werden, denn sie zerstören die biologische Grundlage unseres Daseins.* Andererseits unterstützen wir mit unserem ganzen Herzen und Können die ökologischen Bauern, u.a. die vielversprechende Endophytenforschung, Mikro-organismen die die Gesundheit der Pflanzen unterstützen, und die regionalen ökologischen Klein- und Mittelbetriebe, zusammen mit all ihren Zweigen, wie dörfliche Lebensmittelläden usw.

* Sehr beunruhigende Nachrichten kommen aus China (2010, Provinz Shansi). Nach 6 Jahren genetisch verändertem Mais gibt es in der Gegend keine Mäuse mehr!, produzieren die Schweine nur noch 3 Ferkel pro Wurf (statt 12), während Bauern die keinen Gen-Mais verfütterten die üblichen 12 hatten. Schafe kriegen nur noch 1 Lamm (statt 3) und Hunde bekamen Aszites wegen Nieren- und Leberversagen.....Das Einzige, was in den Jahren anders war, ist das Essen von Gen-Mais.....Wie lange wird es bei uns dauern, bis wir dahinsiechen?

Nordhausen

Es versteht sich, daß aus derselben Philosophie heraus Vegetarismus das Prinzip sein soll. Damit ersparen wir das Siebenfache an Energie auf Erden. Wie immer gibt es jedoch auch Menschen, die für ihre Gesundheit tierisches Eiweiß benötigen, also soll man den Vegetarismus nicht ohne Unterschied jedem aufzwingen. Schließlich ist es klar, daß wir unseren Energieverbrauch drastisch einschränken müssen. Regionale Initiativen zur Herabsetzung des Energieverbrauchs werden begrüßt. Hoffentlich ist durch dieses Manifest deutlich geworden, daß die Ganzheitliche Transformation durch ihre zehn Schritte hier die Initiative ergreift. Alles hängt mit allem zusammen. Es ist nicht nur eine Frage der CO2 Emissionen. Was zB nicht ausreicht ist, daß, während die Emissionen auf Null gebracht sind, Weinberge in derselben Region massiv mit Pestiziden gesprüht werden! Das ist nur ein Beispiel, um zu zeigen, daß es bei der Therapie der Umwelt um alle Faktoren zugleich geht. Das Leben auf der Erde kann nur weitergehen, wenn eine grundsätzliche Wende innen und außen stattfindet. Dazu brauchen wir dringend Menschen, die sich engagieren wollen: Jugendliche und Senioren, Mittelständler und Studenten, Anwälte und Theologen, Deutsche und Ausländer, Fromme und Atheisten, Frauen und Männer. Neue "Leader" werden gebraucht, um eine Neue Ära in der menschlichen Evolution in Gang zu bringen. Wir fangen an mit Deutschland, erweitern die Initiative auf Europa und dann auf die ganze Welt. Wer meldet sich an?

Nürnberg

Zusammen werden alle hier von mir in der Ganzheitlichen Tradition vorgeschlagenen Maßnahmen GEMEINSAM "Eine Neue Erde" herbeiführen. Nur ein Projekt, das das Ganze im Auge hat, garantiert eine Wende ohne Gewalt: Eine Neue Wirtschaft die allen Grundsicherheit verschafft, dennoch Spielraum für Initiativen läßt; eine Neue Gesundheitsfürsorge, die erstmal selber gesund werden muß; eine Neue Integration, die eine sprühend neue Begeisterung für Mensch und Kultur auslösen wird; die Gemeinschafts-Demokratie, die das Leben wiederum dynamisch, übersichtlich, sozial und souverän gestalten wird; wirklich! Neue Männer und Frauen, die nicht mehr Spielball von irreführenden Ideologien sind, sondern die (der) (endlich mal) optimal aufblühen können in einem Kontext von Selbstverwirklichung und Verbundenheit. Und eine Neue Erziehung, die der Jugend wirklich hilft bei der Gestaltung einer an Menschen und Umwelt orientierten Zukunft....

Oppenheim

2012.

Warum auch nicht ein Wunder?

Alles schön und gut. Aber eine Vision ist, was sie ist, "bloß" eine Vision. Wie kann man/frau das alles realisieren in der kurzen Zeit, die uns noch übrig bleibt? Unser Lebenstil müßte sich doch um 180 Grad drehen müssen, wenn wir uns selber retten wollen (dazu sollen C02 Emissionen bis zu 10%! des heutigen Ausstoßes gesenkt werden). Wenn der Meeresspiegel nur 50 cm steigt - und das wird sehr bald der Fall sein - müssen 12 Millionen Ägypter aus dem Nildelta evakuiert werden. Und das ist nur ein "kleines" Problem. Denn auch 70 Millionen Bangladeshis werden dann kein Zuhause mehr haben. Wo sollen diese Menschen hin?

Bad Reichenhall

Es muß also ein Wunder geschehen. Denn wir Menschen im Westen geben nichts auf, wenn wir dafür nicht etwas Besseres zurückbekommen. Wir werden uns am Bestehenden festklammern, auch wenn es unseren Untergang bedeutet. Daran sind sie nicht einmal selber Schuld. Das Problem heißt: "Haben als das Unvermögen zum Sein". Diese zwei haben eine innige Verbindung zu einander, die uns jedoch nie gelehrt worden ist. Wenn unser Leben vom Sein, vom Wesen, getragen wird, brauchen wir relativ weniger "haben". Es ist wie in der Liebe. Wir fühlen uns dann so reich, daß Geld und Besitz eher unbedeutend sind. Wie gesagt, unsere "abendländische Religion" hat uns die Seinsverwirklichung, also die Realisation des Göttlichen in uns selber, nie gelehrt. Deshalb ist das Haben alles, was wir haben. Wenn uns das "genommen wird", haben wir das Gefühl, daß "alles vorbei sei". Wollen wir überleben, dann sollten wir diese Angst jedoch überwinden. Aber wie?

Schwäbisch Gmünd

Wenn es nicht von "innen" kommt, muß das Wunder eben von "außen" kommen. Eine "deadline", die sagt, "dann und dann findet die Wende statt. Auf einmal wird alles sich grundsätzlich ändern. Bereite Dich vor". Es ist unglaublich, denn in der Tat gibt es so etwas. Es ist die Offenbarung der "Kosmischen Mutter" gewesen. Sie fand statt im Jahre 1977. In ihr, so stellte sich heraus, verschwindet alles Alte, Lebenswidrige, Angehäufte, Böse, und Krankhafte, während zur gleichen Zeit das Neue, Gesunde, Lebendige, Gute, Schöne aus ihr geboren wird. Im Bodenlosen des Kosmos findet ununterbrochen Erneuerung und Regeneration statt. Ihre erste Emanation ist das Göttliche Licht, gefolgt vom "Mutter's Lebensnetz", also das Universum, wovon wir als Erde ein Teil sind. Das heißt, wenn wir uns auf den Ursprung einstellen, Teil des Ganzen werden, daß dann die ganze Welt eine ständige Wiedergeburt erleben wird.

Quedlinburg

Das ist übrigens die Prophezeihung der Maya für das Jahr 2012.* Im Dezember wird die Sonne genau an jener Stelle von der Milchstraße erscheinen, die von den Mayas Xibalba oder "Kosmische Gebärmutter" genannt wird. Die "alte" Sonne verschwindet dann in ein Dunkles Loch, "stirbt" in ihren Abgrund, um danach als "Neues Licht" wiedergeboren zu werden. Dieser neuer "fünfter" Gott ist der Beginn einer neuen kosmischen Ära, in der "neue Werte und Strukturen" entstehen werden. Zugleich mit der Erneuerung des Göttlichen wird auch die Welt sich transformieren. Dieses Thema, die Wiedergeburt des Göttlichen durch die "Kosmische Mutter", ist so alt wie die Menschheit selber. "Das Licht kommt aus der Dunkelheit" und kehrt zu ihr zurück. Es ist das Urgeschehen, wodurch sich das ganze Universum ununterbrochen regeneriert. Unsere letzte Hoffnung?

* Siehe auch: "Proclamation 2012"

Regensburg

Dieses Geschehen ist also real. Die Mayas haben das alles in EINEN entscheidenen Moment projiziert. Das kann man als Aberglauben abtun, man kann es unter den gegebenen Umständen jedoch auch als Geschenk "vom Himmel" akzeptieren. Kommt es nicht genau in der richtigen Zeit? Also "glauben wir es", weil wir es glauben wollen. Und fangen sofort an, uns darauf einzustellen. Welche Schritte werden wir dabei unternehmen? Die erste und wichtigste Einsicht ist, daß wir unser ganzes Leben von unserer Ego-Sucht befangen gewesen sind, derart, daß wir die ganze Welt zerstört haben*. Tiefe Reue ergreift Besitz von uns. Wir sehen ein, daß "mehr, mehr und mehr" an Geld, Luxus, Beziehungen, Zerstreuung, Macht uns nicht glücklicher gemacht hat. Wir sehnen uns danach, von dieser Sucht befreit zu werden. Das geht nur, wenn wir das Haben durch das Sein ersetzen. Zugleich wissen wir, daß wir es nie schaffen werden, aus eigener Kraft unsere gigantischen Probleme in einer so kurzen Frist zu lösen. Also wenden wir uns der "Kosmischen Mutter" zu. Als Quelle der Erneuerung ist sie "immer - auch nach 2012 - für uns da". Dieser Prozeß der Erneuerung findet ununterbrochen statt. Unsere ganze Existenz ist davon abhängig. Wir können uns also auf die kommende Wende - sowohl kurzfristig als auch "langfristig" - einstellen.

* Inzwischen hat sich die Katastrophe von Fukushima vollzogen. 

Schweinfurt

10.

DIE NEUE VISION
Manifest für das 21. Jahrhundert

Eines steht fest: der endlose Fortschritt des technokratisch- kapitalistischen Systems ist unhaltbar. Außerdem kann die parlementarische Scheindemokratie, wie wir sie heute kennen, die Probleme nicht lösen. Sie ist stagniert, korrumpiert und wird bald unter eigenen Widersprüchen zusammenkrachen. Wenn es soweit ist, wollen wir nicht mit leeren Händen dastehen. Es wäre also dumm, sich weiterhin auf dieses System zu verlassen. Intelligent dagegen ist JETZT alternative Visionen und ihre Verwirklichung zu entwickeln und eine neue BASIS kreieren. Alte Gewißheiten - die also keine sind! aufzugeben zugunsten von neuen, ist nicht leicht. Wir müssen wahrscheinlich dazu gezwungen werden. Sonst ist uns das Unbekannte zu riskant. Was also hilft, ist die Einsicht, daß unsere heutigen Gewißheiten auf Sand gebaut sind. Glauben wir weiterhin an diese Illusionen, dann wird die nächste Zukunft uns damit schmerzhaft konfrontieren. Das wünsche ich keinem. Deswegen bemühe ich mich hier, um ein paar der zu machenden Schritte übersichtlich, einfach und logisch darzustellen. Im Mittelpunkt stehen die 10 Schritte, wie sie in diesem Buch erörtert sind. Um die Erde zu retten sollen sie alle realisiert werden, wenn möglich ZU GLEICHER ZEIT. Für ein Flugblatt könnten auch folgende Ziele genannt werden:

Pfalzfeld

AB JETZT.....
ZURÜCK ZUR BASIS

+ Wir wollen eine Seinskultur, wobei das Ego eine dienende Rolle erfüllt
+ Wir wollen leben in Harmonie met "Himmel", Erden und der (neuen) Gemeinschaft"
+ Wir wollen "leben, lieben und loben"
+ Wir wollen in Frieden leben bzw die Gewalt verbannen
+ Wir wollen Gesundheit und eine optimale Vitalität
+ Wir wollen materielle Sicherheit durch ein Basis- einkommen für alle
+ Wir wollen frei sein von künstlich erzeugter Angst, Stress, Zwang und Sucht
+ Wir wollen die menschenfeindlichen Strukturen aus unserer Gesellschaft verbannen
+ Wir wollen Freiheit in Verbundenheit bzw eine Gemeinschafts-Demokratie
+ Wir wollen daß die Besten - kontrolliert von der Gemeinschaft - uns führen
+ Wir wollen einen neuen Geist - Begeisterung - wehen lassen
+ Wir wollen ein neues Zusammenleben von Mann und Frau
+ Wir wollen, daß die Jugend wieder Perspektive bekommt
+ Wir wollen Einheit in der Vielfalt, eine sinnvolle Existenz und ein erfülltes Leben für alle
+ Wir setzen uns ein für die Heilung des Planeten bzw für eine nachhaltige Zukunft

Osnabrück

Einladung zur Partizipation. In Einklang mit dem Manifest wäre meine Priorität:

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EPILOG

Bitte, leite dieses Manifest "Die Ganzheitliche Transformation" weiter, so, daß (weltweite) Netzwerke entstehen. Sie sollen, im Sinne des Manifestes, das HEALING THE PLANET verwirklichen bzw die ganze Gesellschaft von Grund auf erneuern, transformieren.

Jeder kann damit anfangen "sichselber zu heilen, einander zu heilen und den Planeten zu heilen". Unsere Regenerationskur "Persönlicher Gesundheits-Plan" eignet sich dazu vorzüglich. Sie können es finden unter www.vitalworld.org. Das Büchlein "Fließsystem und Optimale Vitalität" erörtert die Hintergründe. Für diejenigen, die Englisch lesen, steht das Handbuch "Fließsystemtherapie" ("Flow System Therapy") zu Verfügung.

Dieses Manifest wurde u.a. zugeschickt an den Herrn Bundespräsidenten J.Gauck, an die Mitglieder des BundesRates, an Europarlamentarier, den Herrn Horst Köhler, an die Dekane einiger Universitäten, an die Medien, Volkshochschulen, Goethe-Institute, kirchliche und Öko-Gruppen, Bürgermeister, Heimatvereine, manche Freiberufler, Schauspieler....und zB Gesundheitsläden und Occupy-unterstützer....  

Unsere Straßenaktion: "Sind Sie an Spiritualität, Gesundheit und Ökologie interessiert? GROßARTIG! Sie bekommen von uns das "Manifest des 21. Jahrhundert" DIE GANZHEITLICHE TRANSFORMATION kostenlos. Wir wünschen viel Inspiration!" (Für eine Spende von 5 Euro oder mehr für Healing the Planet sind wir dankbar).

Gibt das Lesen Anlaß zu weiterem Interesse, dann gehört ein "Healing the Planet" Tag zu den konkreten Möglichkeiten, um sich ganz persönlich mit der Lehre des Grünen Mannes auseinanderzusetzen. Nehmen Sie dazu Kontakt mit uns auf.

Gemeinden und Kirchen sind eingeladen, ihre Beiträge zu leisten. Gibt es Grüne Männer/Frauen in ihrer Stadt, dann schicke uns bitte Fotos zu. Wir werden dann alles tun, ihnen in der nächsten Auflage unseres Buches einen Platz zu geben. Außerdem halten wir gerne Vorträge in ihrer Stadt, um die Einzigartigkeit ihrer Grünen Männer zu unterstreichen!

Weil unsere Leidenschaft die Wiederherstellung von der Verbundenheit zwischen REALEN Menschen, Natur und Gemeinschaft ist, "verzichten wir" auf die Verbreitung unserer Botschaft durch die "sozialen Netzwerke".

Beispiele von den vielen Links in meiner website, die hilfreich sein könnten, sind u.a. www.healingtheplanet.info: "The First Steps", "Die Heilende Kosmische Mutter Schreine", "Heilende Gemeinschaften", "The Supreme Design", "Ein gemeinsamer spiritueller Weg", "Grüne Männer & Weise Frauen. Für Gesundheitsinformationen: www.vitalworld.org     www.meihan-guasha.nl

Trier

Han Marie Stiekema
Neuer Lehrer,
"Grüner Mann" und ganzheitlicher Arzt seit 1972

aus Holland
Update: Juli 2012

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Ziel:
Die Natürliche Sozio-Politische Ordnung
Grüne Religion/Grüne Politik/Grüne Wirtschaft

Ziel:
Healing the Planet
Dichselber heilen/einander heilen/die Erde heilen

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Sind wir noch zu retten?

Kultur Erneuerung Manifest für das 21. Jahrhundert

Die Ganzheitliche Republik Deutschland"

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HEALING THE PLANET
in 7 Schritten
Zurück zum Ursprung um dort erneuert zu werden, um danach wiederum Teil des Ganzen - Himmel, Erde
und die (neue) Gemeinschaft - zu sein

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"DIE GESELLSCHAFT ZERFÄLLT; ES LEBE DIE GANZHEITLICHE WENDE"


1. DIE NEUE KOSMOLOGIE

2. DIE NEUE TRADITION
Der Mensch verwurzelt in "Himmel, Erden und der (neuen) Gemeinschaft"

3. DIE NEUE INTEGRATION

4. DIE NEUE WIRTSCHAFT
Nach Subsidiarität: regional, national, international. Basiseinkommen womit Basiskosten - Haus, Energie, Gesundheit, Ausbildung - bezahlt werden können

5. DIE NEUE GESUNDHEITSFÜRSORGE
Bestehend aus drei Echelons: Selbsthilfe, Ganzheitsmedizin und Technologische Medizin

6. DIE NEUE GESELLSCHAFT
Natürliche Sozio-Politische Ordnung durch GemeinschaftsDemokratie

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In der Neuen Gesellschaft besetzen Frauen Schlüsselpositionen

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"Healing the Planet" als LebensPriorität: Ausbildung als "Grüne Männer" und "Weise Frauen".

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